In der Berichterstattung über die Freisinger Bank gibt es sowohl erfreuliche als auch herausfordernde Neuigkeiten. Am 12. Juni 2025 fand die 53. ordentliche Vertreterversammlung statt, die von Aufsichtsratsvorsitzendem Jürgen Wagner eröffnet wurde. Im Rahmen dieser Versammlung wurde auf das wirtschaftlich schwierige Jahr 2024 zurückgeblickt, das jedoch mit stabilen Ergebnissen abgeschlossen werden konnte.

Von der Süddeutschen Zeitung erfahren wir, dass der Jahresüberschuss für 2024 mehr als 8,17 Millionen Euro betrug. Die Vertreter stimmten einstimmig einem Dividendenvorschlag von vier Prozent zu, der auch zur Stärkung der Rücklagen verwendet werden soll. Dies spricht für das Vertrauen der Mitglieder in ihre Bank und die solide strategische Ausrichtung.

Soziale Verantwortung und Engagement für die Region

Wie in der Versammlung deutlich wurde, ist die Freisinger Bank auch stark in der Region verankert. Über 65.000 Euro wurden an soziale Einrichtungen gespendet, was das Engagement der Bank für die Gemeinschaft unterstreicht. Genossenschaftsbanken wie die Freisinger Bank stehen für soziale Verantwortung und finanzielle Inklusion. Sie bieten ihren Mitgliedern nicht nur Zugang zu erschwinglichen Finanzdienstleistungen, sondern fördern auch die Entwicklung der Region durch soziale Projekte, wie Fastercapital verdeutlicht.

Im Rahmen der Versammlung überreichte der Vorstand, Bernhard Nickel, eine Spende von 1000 Euro an den Landschaftspflegeverband Freising. Dies zeigt, dass die Bank nicht nur im wirtschaftlichen Sinne tätig ist, sondern auch einen kulturellen und ökologischen Beitrag leistet.

Neues Gesicht im Aufsichtsrat

Ein wichtiger Aspekt der Vertreterversammlung war auch die Neuwahl im Aufsichtsrat. Albert Ackstaller wurde wiedergewählt, während Florian Hanrieder neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Hans Breitsameter schied aus dem Aufsichtsrat aus. Der neue Aufsichtsrat setzt sich nun zusammen aus: Jürgen Wagner (Vorsitzender), Andrea Miller (stellvertretende Vorsitzende), Ralf Huber, Melanie Arzberger, Albert Ackstaller und Florian Hanrieder.

Die Bank hat in der Vergangenheit stets Wert auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat gelegt, was auch bei der Gestaltung zukünftiger Projekte von Bedeutung ist. So wurden mehrere Satzungsänderungen zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben einstimmig beschlossen. Auch der Genossenschaftsverband Bayern hat die gesetzliche Prüfung ohne Beanstandungen abgeschlossen, was für die Stabilität der Bank spricht.

Auf die herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten blickend, gibt es jedoch auch positiven Ausblick: Die Planung bis 2029 sieht stabile Eigenkapitalquoten vor, und die positiven Entwicklungen im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie im Bereich Wohnimmobilienkredite lassen auf weiteres Wachstum hoffen.