Die Stadt Freising hat einen besonderen Tag für ihre langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veranstaltet. Am 6. November 2025 ehrte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher im Großen Sitzungssaal des Rathauses insgesamt fünf Kolleginnen und Kollegen, die sich über viele Jahre im öffentlichen Dienst engagiert haben. Eschenbacher bedankte sich herzlich bei den Geehrten für ihre Treue und ihren Einsatz, die dem Zusammenleben in der Stadt sehr zugutekommen.
Zu den Geehrten gehörten – und das ist beachtlich – zwei Mitarbeiterinnen, die auf stolze 40 Jahre Dienstzeit zurückblicken können. Margit Stetka begann ihre Laufbahn 1985 bei der Landeshauptstadt München und wechselte 1991 zur Stadt Freising. Ihre Tätigkeiten umspannten Stadtplanung bis hin zur kommissarischen Leitung des Amtes 61. Aktuell ist sie Leiterin des Rechnungsprüfungsamts und Datenschutzbeauftragte. Auch Rita Schweiger kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Nach ihrer Ausbildung bei der Landeshauptstadt München war sie seit 1990 in der städtischen Bauverwaltung und der Abteilung für Kanalherstellungsbeiträge und -gebühren tätig.
Feierlichkeiten und Dankesworte
Für 25 Jahre im Dienst wurden ebenfalls drei Mitarbeiterinnen geehrt. Kathrin Stanglmaier ist seit 2013 als Kinderpflegerin im Kindergarten Neustift 2 tätig und möchte dazu beitragen, dass sich Kinder in der frühen Entwicklungsphase wohlfühlen. Ihre Ausbildung absolvierte sie in Freising und konnte Erfahrungen in Moosburg sammeln. Birgit Schwaiger, die am 15. September 2000 als Erzieherin ins Jugendzentrum kam, schloss 2004 erfolgreich ihr Diplom in Sozialer Arbeit ab. Auch Andrea Wust ist seit 2000 im städtischen Kindergartenwesen aktiv und leitet seit 2024 den Kindergarten Neustift, nachdem sie viele weitere Verantwortungen übernommen und an der Erstellung des Qualitätshandbuchs mitgewirkt hat.
Nach den Ehrungen wurden Präsente überreicht und es fand ein gemeinsames Mittagessen statt, bei dem viele Anekdoten und Erinnerungen ausgetauscht wurden. Derartige Ehrungen sind wichtig, um den Wert und die Bedeutung von langjähriger Treue im öffentlichen Dienst hervorzuheben, was nicht nur für die Stadt Freising von Bedeutung ist, sondern auch für den gesamten öffentlichen Dienst in Deutschland, der aus einer Vielzahl von Bereichen besteht, wie etwa der Publizistik, dem Bildungswesen oder der öffentlichen Verwaltung, so zeigt eine Analyse auf Statista.
Öffentlicher Dienst im Fokus
In Deutschland arbeiten etwa fünf Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter Beamte und Angestellte, die in verschiedenen Bereichen aktiv sind. Rund zwei Drittel dieser Beschäftigten arbeiten in Vollzeit, während etwa ein Drittel Teilzeitkräfte sind. Auch im Hinblick auf die Gehälter ist es interessant zu wissen, dass die meisten Beamten in der Besoldungsstufe A13 angesiedelt sind, während Angestellte meist in der Gehaltsstufe E9 liegen. Das öffentliche Bild des Beamtentums erfreut sich einer überwiegend positiven Wahrnehmung, wobei Pflichtbewusstsein und Kompetenz besonders hervorgehoben werden. Zudem zeigt eine Umfrage aus dem Jahr 2024, dass die Polizei im Vertrauen der Bevölkerung gut abschneidet, was zeigt, wie wichtig das Engagement der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst für die Gesellschaft ist.
Dieser feierliche Anlass in Freising ist damit nicht nur ein Zeichen der Anerkennung auf lokaler Ebene, sondern unterstreicht auch die Bedeutung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, die oft im Hintergrund agieren und dennoch einen erheblichen Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft leisten. Ihre Engagement ist von großem Wert und wird auch in Zukunft geschätzt, wie die Stadt Freising eindrucksvoll beweist.