Die Kommunalwahl 2026 in Stadt und Landkreis Forchheim steht vor der Tür. Am 8. März 2026 sind die Wählerinnen und Wähler aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Neben der Landratswahl werden in der Region Bamberg insgesamt 29 Bürgermeisterwahlen stattfinden. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und es gibt viel zu berichten über die Amtsinhaber und ihre Herausforderer.

In den verschiedenen Gemeinden treten zahlreiche Kandidaten an, die sich um das Vertrauen der Wähler bemühen. So tritt beispielsweise in Dormitz der Amtsinhaber Holger Bezold von der FW an, während Christoph Schmitt von der CSU ihn herausfordert. In Ebermannstadt kann Amtsinhaber Christiane Meyer (NLE) auf eine beeindruckende Zustimmung von 68,4% zurückblicken und wird von Uwe Hölzel (FDP/Bürgerforum) herausgefordert. Diese und viele weitere Wahlen versprechen spannende Entscheidungen für die Bürger.

Bürgerbeteiligung und Briefwahl

Ein wichtiger Aspekt der bevorstehenden Wahl ist die Möglichkeit der Briefwahl. Ab Montag, dem 16. Februar 2026, werden die Briefwahlunterlagen verschickt. Wählerinnen und Wähler können ihren Antrag auf Briefwahl entweder schriftlich per Post oder online stellen. Für die schriftliche Beantragung müssen die Unterlagen auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ausgefüllt und an das Wahlamt der Stadt Forchheim gesendet werden. Es ist wichtig, die Postlaufzeiten zu berücksichtigen, da die Wahlbriefe bis zum 8. März 2026, 18:00 Uhr, in den städtischen Briefkasten eingeworfen werden müssen. Auch die Online-Beantragung über das Bürgerservice-Portal der Stadt ist möglich, wobei die persönlichen Daten genau wie auf der Wahlbenachrichtigung eingegeben werden müssen.

Besonders wichtig ist, dass beim Antrag auf Briefwahl das Kreuz bei der Nachfrage zur Stichwahl gesetzt wird. So erhalten die Wähler automatisch die Unterlagen für eine eventuelle Stichwahl, die möglicherweise notwendig werden könnte. Diese Informationen sind besonders wertvoll, um die Bürgerbeteiligung zu fördern und sicherzustellen, dass jeder die Möglichkeit hat, an der Wahl teilzunehmen.

Sitzverteilung und Wahlverfahren

Die Sitzverteilung nach der Wahl erfolgt nach dem Berechnungsverfahren nach Sainte-Laguё/Schepers. Die Gesamtstimmenzahlen der Wahlkreisvorschläge werden durch die Zahlen 1, 3, 5, 7 usw. geteilt, wobei die Sitze den Wahlvorschlägen entsprechend der höchsten Teilungszahlen zugeteilt werden. Bei gleichen Ansprüchen auf einen Sitz entscheidet die größere Stimmenzahl der in Betracht kommenden Person. In Fällen von Stimmengleichheit wird das Los entscheiden.

Ein Beispiel: In einer Gemeinde mit 7.000 Einwohnern und 20 Gemeinderatssitzen wurden insgesamt 47.502 gültige Stimmen abgegeben. Die Verteilung der Sitze erfolgt dann entsprechend der höchsten Teilungszahlen. Solche Regelungen sorgen für eine faire und transparente Wahl, bei der jede Stimme zählt.

Für die Wähler in Forchheim und Umgebung gibt es also viel zu beachten. Die bevorstehenden Kommunalwahlen bieten nicht nur eine Gelegenheit, die lokale Politik mitzugestalten, sondern auch, sich aktiv an der Demokratie zu beteiligen. Weitere Informationen zu den Wahlen finden Sie auch auf den entsprechenden Seiten der Stadt Forchheim und den Wahlbehörden.

Quellen: TVO, Stadt Forchheim, StMI Bayern.