Heute ist der 13.02.2026, und die Wetterlage im Landkreis Forchheim ist alles andere als unauffällig. Regenfälle und Tauwetter führen zu steigenden Wasserständen in den Flüssen, was in der Umgebung von Hallerndorf bereits zur Sperrung weiterer Straßen geführt hat. Die Situation ist momentan nicht als bedrohlich einzustufen, jedoch ist die Aufmerksamkeit der Anwohner gefordert. Weitere Informationen sind in einem Artikel des Fränkischen Tags nachzulesen.

Zusätzlich zu den aktuellen Entwicklungen hat der Deutsche Wetterdienst am 11.02.2026, um 9 Uhr, Hochwasserwarnungen für mehrere Regionen in Franken ausgesprochen. Diese Warnungen betreffen nicht nur den Landkreis Forchheim, sondern auch die Landkreise Ansbach, Bad Kissingen, Bamberg, Erlangen-Höchstadt, Haßberge, Rhön-Grabfeld, Kulmbach und Wunsiedel. Die Kombination aus Tauwetter und anhaltendem Regen erhöht die Hochwassergefahr erheblich und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit der Bevölkerung.

Aktuelle Pegelstände und Warnungen

In Forchheim liegen die Pegelstände aktuell bei Meldestufe 2 an der Laufermühle/Aisch und bei Meldestufe 1 in Muggendorf/Wiesent. Auch in Bad Kissingen und Bamberg sind die Pegelstände in den Meldestufen 1 bis 2. Am Freitagmorgen wird ein Scheitel der Fränkischen Saale in Bad Kissingen erwartet, was die Situation weiter verschärfen könnte.

Die Wetterlage hat sich in den letzten Jahren durch den Klimawandel verändert. Die Durchschnittstemperatur in Deutschland ist seit 1881 gestiegen, und das Jahr 2023 war mit 10,6 Grad das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Dies führt zu einer Erhöhung des Wasserdampfs in der Luft, was wiederum mehr Niederschlag zur Folge hat und die Häufigkeit sowie Intensität von Extremwetterereignissen steigert. Diese Entwicklungen machen die Dringlichkeit des Hochwasserschutzes deutlich.

Maßnahmen zum Hochwasserschutz

Um der Hochwassergefahr entgegenzuwirken, wurden in Deutschland zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören die Renaturierung von Flächen und der Bau von Hochwasserschutzanlagen. Die Bundesregierung hat ein Nationales Hochwasserschutzprogramm ins Leben gerufen und plant die Schaffung eines „Naturgefahrenportals“, um die Bürger über Risiken und Schutzmaßnahmen zu informieren. Diese Initiative ist besonders wichtig, um die Bevölkerung auf die steigenden Gefahren durch Hochwasser vorzubereiten und das Risiko zu minimieren.

Die aktuelle Situation im Landkreis Forchheim, die durch das Zusammenspiel von Tauwetter und Regen verursacht wird, ist ein weiterer Weckruf für die Bevölkerung, sich mit den Risiken von Hochwasser auseinanderzusetzen und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Die Berichterstattung von Journalistinnen wie Katja Kiesel und Annika Falk-Claußen trägt dazu bei, dass die Bürger über die Entwicklungen informiert bleiben und entsprechend handeln können.

Für weitere Informationen über die Hochwassergefahr im Landkreis Forchheim und in Franken besuchen Sie bitte die Webseite des Niederbayerischen Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz.