Am 2. Februar 2026 fand in der Gräfenberger Halle ein spannendes Turnier statt, bei dem die Schiedsrichtergruppe aus Forchheim die Bezirksmeisterschaft für sich entscheiden konnte. Nach 13 Jahren kehrt der Titel somit zurück nach Forchheim, wo die Schiedsrichtergruppe mit beeindruckenden Leistungen aufwarten konnte. Sie gewann vier von fünf Spielen und ließ sich auch im Finale nicht aus der Ruhe bringen.

Die Forchheimer Schiedsrichter traten in einem hochkarätigen Wettbewerb an, der von der SRG Fränkische Schweiz ausgerichtet wurde. Insgesamt zwölf Schiedsrichtergruppen nahmen teil, und Forchheim zeigte gleich zu Beginn der Vorrunde, was in ihnen steckt: Sie wurden Gruppensieger der Gruppe A mit vier Punkten. Ein Remis gegen die Fränkische Schweiz (2:2) und ein klarer Sieg gegen die SRG Neumarkt (4:1) sicherten ihnen den ersten Platz.

Ein packendes Finale

Im Viertelfinale ließ die Schiedsrichtergruppe Forchheim nichts anbrennen und besiegte Pegnitzgrund mit 7:0. Auch im Halbfinale blieben sie ungeschlagen, nach einem spannenden 1:1 gegen Fürth entschieden sie das Spiel im Sieben-Meter-Schießen für sich. Der Weg zum Titel war geebnet, und im Finale trafen sie auf den Titelverteidiger SRG Frankenhöhe Süd. Obwohl Forchheim einen 0:2-Rückstand aufholen musste, bewiesen sie Nervenstärke und gewannen schließlich ebenfalls im Sieben-Meter-Schießen. Michael Schmitt von der Schiedsrichtergruppe Forchheim kommentierte den Sieg mit großer Freude und stolz auf das Team.

Die Spielerkader von Forchheim umfassten talentierte Schiedsrichter wie Lukas Porster, Michael Noegel und Hannes Siebenhaar, unter der Leitung ihres Trainers Christoph Stühler. Durch diesen Sieg konnte Forchheim nach zwei Jahren ohne Titel endlich wieder den Siegerpokal in die Höhe stemmen.

Der Weg zum Schiedsrichter

Die Ausbildung zum Schiedsrichter erfolgt über den BVS Bayern und umfasst eine Grundausbildung mit 20 Unterrichtseinheiten an zwei Tagen. Themen wie Schiedsrichterordnung, Regelkunde und die Beurteilung von Spielsituationen sind dabei zentral. Nach erfolgreichem Abschluss der theoretischen und praktischen Prüfungen erhalten die Schiedsrichter einen Ausweis mit einer Gültigkeit von zwei Jahren. Für die Verlängerung sind praktische Erfahrungen und die Teilnahme an einem Lehrgang erforderlich. Besonders qualifizierte Schiedsrichter haben die Möglichkeit, sich zum Bundesschiedsrichter weiterqualifizieren zu lassen.

Der Erfolg der Forchheimer Schiedsrichtergruppe in der Bezirksmeisterschaft ist ein hervorragendes Beispiel für das Engagement und die Leidenschaft, die die Schiedsrichter in Bayern aufbringen. Es zeigt sich, dass kontinuierliche Ausbildung und Teamgeist sich auszahlen und dass die Schiedsrichter auch sportlich eine bedeutende Rolle spielen. Weitere Informationen zum Schiedsrichterwesen können auf der Webseite des BVS Bayern nachgelesen werden hier.

Für alle Beteiligten und die Zuschauer war dieses Turnier nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein Fest des Schiedsrichterwesens, welches die Wichtigkeit und den Respekt für diese Rolle in der Sportgemeinschaft hervorhebt. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren und alle Schiedsrichter, die dieses Event möglich gemacht haben. Der Titelgewinn ist nicht nur ein Triumph für die Schiedsrichtergruppe Forchheim, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft des Schiedsrichterwesens in der Region.