Neurodermitis im Fokus: Neue Therapien und kostenlose Fragerunde!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Erfahren Sie alles über neue Therapiemöglichkeiten für Neurodermitis am Uniklinikum Erlangen – Webinar am 12. November, kostenlos und informativ.

Erfahren Sie alles über neue Therapiemöglichkeiten für Neurodermitis am Uniklinikum Erlangen – Webinar am 12. November, kostenlos und informativ.
Erfahren Sie alles über neue Therapiemöglichkeiten für Neurodermitis am Uniklinikum Erlangen – Webinar am 12. November, kostenlos und informativ.

Neurodermitis im Fokus: Neue Therapien und kostenlose Fragerunde!

Das Thema Neurodermitis, auch bekannt als atopisches Ekzem, beschäftigt viele Menschen. Laut Informationen des Uniklinikums Erlangen handelt es sich um eine weit verbreitete chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die häufig von Juckreiz, trockener Haut und wiederkehrenden Entzündungen geprägt ist. Die Symptome können in Schüben auftreten und werden oft von Faktoren wie Stress, Allergien oder auch klimatischen Bedingungen beeinflusst.

Prof. Dr. Michael Sticherling, der Sprecher des Neurodermitis-Zentrums am Uniklinikum, wird am Mittwoch, dem 12. November 2025, eine Online-Fragestunde anbieten. Diese Veranstaltung richtet sich an Betroffene sowie deren Angehörige und die allgemeine Öffentlichkeit. Der Vortrag dauert rund 30 Minuten und wird sich mit den Entstehungsmechanismen, Diagnosetechniken sowie den neuesten Therapiemöglichkeiten befassen. Besonders erfreulich: Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich!

Neue Therapiemöglichkeiten und Behandlungsschritte

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen heutzutage zur Verfügung? Die Hautklinik am Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) hat ihr Angebot auf die unterschiedlichen Schweregrade der Erkrankung abgestimmt. Der erste Schritt besteht meist aus einer konsequenten Basistherapie, die eine ausgewogene Hautpflege und eine Schulung der Patienten zur Vermeidung von Auslösern umfasst. Diese Auslöser können Allergene, Stress und andere individuelle Faktoren sein.

Zu den möglichen Behandlungsansätzen gehören nicht nur die bewährten UV-Lichttherapien und Glukokortikoide, sondern auch moderne Immuntherapien. Beispielsweise wirken topische Immuntherapien wie Calcineurin-Hemmer (Tacrolimus, Pimecrolimus) auf die Immunabwehr und bieten neue Hoffnung für Betroffene. Bei einem Nicht-Ansprechen auf die äußere Therapie wird eine systemische Immuntherapie in Betracht gezogen, etwa mit Dupilumab, einem IL-4-Rezeptorblocker, der mittlerweile für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene zugelassen ist. Auch der neueste Zugang, Baricitinib, ein Januskinase-Hemmer, hat als Tablette für Erwachsene die Zulassung erhalten.

Klinische Studien und individuelle Lösungen

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit für Patienten, an klinischen Studien teilzunehmen, die am Deutschen Zentrum Immuntherapie und den daran beteiligten Kliniken durchgeführt werden. Darüber hinaus kann eine spezifische Immuntherapie, auch bekannt als Hyposensibilisierung, sinnvoll sein, um Allergien, die Schübe auslösen, besser zu kontrollieren. Hierbei ist das Ziel eine individuelle Anpassung der Therapie, die die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern kann.

Für weitere Informationen oder um an der Online-Fragestunde teilzunehmen, stehen die Mitarbeiter der DZI-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung unter der Telefonnummer 09131 85-44944 oder via E-Mail an dzi-leitung(at)uk-erlangen.de. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich umfassend über eine der häufigsten Hauterkrankungen zu informieren!