Kostenfreie Vorlesung in Erlangen: Hörversorgung vom Test bis zum Implantat!
Prof. Dr. Sarina Müller informiert am 8. Dezember 2025 über nachhaltige Hörversorgung am Uniklinikum Erlangen. Eintritt frei!

Kostenfreie Vorlesung in Erlangen: Hörversorgung vom Test bis zum Implantat!
Rund sechs Millionen Menschen über 60 Jahre in Deutschland haben mit mittel- oder höhergradiger Schwerhörigkeit zu kämpfen. Das Uniklinikum Erlangen setzt sich nun für eine nachhaltige Hörversorgung ein. Prof. Dr. Sarina Müller, Direktorin der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, wird am Montag, dem 8. Dezember 2025, um 18.15 Uhr in einer Bürgervorlesung im Ulmenweg 18 über die Möglichkeiten des Hörtests bis zum Cochlea-Implantat sprechen. Unter dem Titel „Nachhaltige Hörversorgung am Uniklinikum Erlangen – vom Hörtest zum Cochlea-Implantat“ wendet sich die Expertin an das Publikum. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zudem wird eine Aufzeichnung des Vortrags eine Woche nach der Veranstaltung online verfügbar sein, wie uk-erlangen.de berichtet.
Warum ist das Thema so wichtig? Während in der Gesamtbevölkerung die Zahl der Menschen mit Hörminderungen noch höher ist, tragen nur etwa drei Millionen Deutsche ein Hörgerät. Ein Cochlea-Implantat könnte für viele Betroffene eine Lösung bieten. Diese elektronischen Geräte stimulieren den Hörnerv direkt und können das Hörvermögen wiederherstellen. Besonders für hochgradig schwerhörige und ertaubte Menschen mit chronischem Tinnitus zeigt sich, dass Cochlea-Implantate nicht nur das Hörvermögen verbessern, sondern auch die Lebensqualität spürbar steigern, wie die Stiftung Tinnitus und Hören erklärt. In einer Untersuchung der Zeitschrift „Otology & Neurotology“ wurden signifikante Verbesserungen sowohl im Tinnitus-Schweregrad als auch in der allgemeinen Hörleistung festgestellt.
Cochlea-Implantate: Eine mögliche Lösung
Doch nicht für jede betroffene Person sind Cochlea-Implantate geeignet. Die Implantation erfordert einen chirurgischen Eingriff, der mit Risiken und möglichen Komplikationen verbunden ist. Auch die Kosten können eine Hürde darstellen, da viele Versicherungen die Auslagen nicht vollständig abdecken. Daher ist es wichtig, dass Betroffene frühzeitig das Gespräch mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin suchen, um die Möglichkeiten einer Cochlea-Implantation zu erörtern.
Die positive Nachricht ist jedoch, dass der Effekt eines Cochlea-Implantates alter unabhängig ist. Auch Patient:innen über 80 Jahre können davon profitieren. Damit können auch ältere Menschen ihren Lebensalltag aktiv gestalten und mehr Teilnahme am sozialen Leben erfahren, was nicht nur das Wohlbefinden steigert, sondern auch psychischen Belastungen entgegenwirkt.
Wer sich für das Thema interessiert, hat am kommenden Montag die Gelegenheit, mehr über die nachhaltige Hörversorgung zu erfahren und Fragen zu stellen. Nutzen Sie die Chance, sich von einer der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet informieren zu lassen! Für weitere Informationen steht Prof. Dr. Sarina Müller unter der Telefonnummer 09131 85-33156 oder per E-Mail hno(at)uk-erlangen.de zur Verfügung.
Nutzen Sie diese Möglichkeit, um besser zu hören und die Lebensqualität zu steigern! Seien Sie dabei am 8. Dezember im Uniklinikum Erlangen und informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen in der Hörversorgung.