In Erlangen gibt es zurzeit einiges zu berichten. Die Abteilung Stadtgrün hat sich in den letzten Wochen mächtig ins Zeug gelegt, um die städtischen Wälder, insbesondere den Meilwald und Atzelsberg, in Schuss zu bringen. Nach den Schäden, die ein heftiger Schneefall Ende Januar angerichtet hat, stehen umsichtige Forst- und Sicherungsarbeiten auf der Agenda. Hierbei werden zahlreiche Harvester im Einsatz sein, um die betroffenen Bäume zu fällen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, die Absperrungen zu beachten, da in diesen Bereichen Lebensgefahr durch fallende Bäume und schwere Maschinen besteht, wie Wiesentbote berichtet.
Doch nicht nur die Wälder benötigen Aufmerksamkeit. Erlangen hat auch den Erlanger Umweltpreis 2026 ausgeschrieben, welcher bis zum 30. Juni 2026 Bewerbungen entgegen nimmt. Besonders junge Menschen aus der Stadt sind aufgefordert, ihre kreativen Ideen zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft einzureichen. Die Themen reichen von Nachhaltigkeit, Biodiversität und Klima bis hin zu Konsum, Ernährung und Mobilität. Insgesamt winkt ein Preisgeld von 5.000 Euro, wobei Einzelgewinne zwischen 200 und 2.500 Euro liegen können. Einsendeschluss für abgeschlossene Projekte, die in den letzten zwölf Monaten realisiert worden sind, ist der 30. Juni 2026, so der Wiesentbote.
Naturschutz und Klimaschutz im Fokus
Ein weiteres wichtiges Treffen steht kommenden Montag, den 2. März, an. Der Naturschutzbeirat wird um 17:00 Uhr im Verwaltungsgebäude Schuhstraße 40 tagen. Auf der Tagesordnung stehen spannende Themen wie der geplante Sportplatz bei Büchenbach, die Rodungen im Landschaftsschutzgebiet Brucker Lache, sowie der Neubau der Main-Donau-Kanalbrücke. Zudem trifft sich am Dienstag, den 3. März, der Bau- und Werkausschuss, um 16:15 Uhr im Ratssaal. Hier geht es um Themen wie das Handyparken und die Neuplanung einer Fuß- und Radwegbrücke.
Der Klimaschutz zeigt sich auch regional stark. Der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“, der vom Deutschen Institut für Urbanistik veranstaltet wird, hat sich im vergangenen Jahr als ein wichtiges Forum für alle Städte, Landkreise und Gemeinden etabliert. Er wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative unterstützt und nimmt jedes Jahr Bewerbungen entgegen. Für 2025 wurden 133 Projekte eingereicht, die um ein Preisgeld von 40.000 Euro wetteifern können, welches in Klimaprojekte investiert werden muss, wie Klimaschutz.de hervorhebt.
Ein Platz für Kunst und Kultur
In der Siemens-Bibliothek wird zurzeit die Ausstellung „Spitzensenior*innen“ gezeigt, in der die Lebensgeschichten von Menschen über 90 Jahren vorgestellt werden. Am Mittwoch, den 3. März, findet um 17:00 Uhr die Midissage statt, die für alle Interessierten offensteht. Gleichzeitig bleibt den Besucher:innen die letzte Gelegenheit, die Ausstellung „Kinderzeichnungen vor 100 Jahren“, die am 1. März endet, zu besuchen. Der Eintritt ist an diesem Tag frei, und zur Freude aller gibt es neben dem Rundgang auch Märchenlesungen zu erleben.
Ein weiteres Highlight in der vhs am Dienstag, den 3. März, wird ein Vortrag von Marlene Neumann sein. Sie wird über die oft unterschätzte Unterrepräsentation von Frauen in den Bereichen Autorinnen und Biographien sprechen. Solche kulturellen Veranstaltungen zeigen, dass Erlangen nicht nur in Sachen Umweltschutz aktiv ist, sondern auch viel für die Förderung von Kunst und sozialem Austausch tut. Damit lässt sich nur hoffen, dass Graffiti an der Wand nicht die einzige Form der Kreativität bleibt, die die Erlanger Straßen schmückt.