Erlangen feiert 70 Jahre Stadtarchiv – Ein Leben für die Geschichte!

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Am 28. Oktober 2025 feiert Andreas Jakob, ehemaliger Stadtarchivar von Erlangen, seinen 70. Geburtstag. Oberbürgermeister Janik übermittelt Glückwünsche.

Am 28. Oktober 2025 feiert Andreas Jakob, ehemaliger Stadtarchivar von Erlangen, seinen 70. Geburtstag. Oberbürgermeister Janik übermittelt Glückwünsche.
Am 28. Oktober 2025 feiert Andreas Jakob, ehemaliger Stadtarchivar von Erlangen, seinen 70. Geburtstag. Oberbürgermeister Janik übermittelt Glückwünsche.

Erlangen feiert 70 Jahre Stadtarchiv – Ein Leben für die Geschichte!

Heute, am 28. Oktober 2025, hat die Stadt Erlangen gleich zwei spannende Themen auszubieten: einen runden Geburtstag und einen wichtigen Schritt in der kommunalen Infrastruktur. Zunächst einmal geht ein herzlicher Glückwunsch an Andreas Jakob, der heute seinen 70. Geburtstag feiert. Der ehemalige Leiter des Stadtarchivs hatte von 2007 bis Juli 2024 eine zentrale Rolle innerhalb der Stadtverwaltung inne. Oberbürgermeister Florian Janik ließ es sich nicht nehmen, ihm persönliche Glückwünsche zu überbringen. Jakobs Leidenschaft für die Stadtgeschichte zeigt sich in seinen zahlreichen Veröffentlichungen und seiner Beteiligung am Erlanger Stadtlexikon von 2002, die einen wertvollen Beitrag zu unserer regionalen Identität geleistet haben.

Ein weiteres Highlight in Erlangen ist das neu gestartete Infrastrukturprojekt im Ortsteil Kosbach, wo die Erlanger Stadtwerke und Martin Dengler an einem zukunftsweisenden Biogas-betriebenen Wärmenetz arbeiten. Damit sollen bis Ende 2026 rund 115 Haushalte mit nachhaltiger Heizenergie versorgt werden. Genutzt werden dafür nicht nur regionale Holzhackschnitzel, sondern auch Abwärme aus einer Biogasanlage. Hierbei können jährlich etwa 2,3 Millionen Kilowattstunden Primärenergie und 290 Tonnen CO₂ eingespart werden. Für die ganze Sache wird ein Kostenrahmen von knapp fünf Millionen Euro netto angesetzt, wobei staatliche Fördermittel aus der „Bundesförderung effiziente Wärmenetze“ zur Anwendung kommen.

Engagement und Bildung in Erlangen

In den kommenden Tagen stehen in Erlangen auch bildungspolitische Themen im Vordergrund. Am 30. Oktober findet in der Stadtbibliothek ein Vortrag über weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) statt. Rahma Abdi wird die Referentin dieser wichtigen Veranstaltung sein, die sich im Rahmen des Projektes „Menschenrechte stärken – FGM/C begegnen“ bewegt. Laut Schätzungen betrifft FGM/C weltweit über 100.000 Frauen in Deutschland und mehr als 17.000 Mädchen sind gefährdet. Ziel dieser Bildungsoffensive ist eine Verbesserung der Versorgung und Sensibilisierung in der Region. Der Eintritt ist kostenfrei und die Veranstaltung wird durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert.

Ein weiterer Aufruf geht an die gemeinnützigen Einrichtungen und Vereine in Erlangen – sie können bis zum 31. Dezember Projekte für den Engagement-Tag „IN AKTION“ einreichen, der am 16. Juni 2026 stattfinden wird. Hierbei sollen Unternehmensmitarbeiter Projekte realisieren, wobei Zuschüsse für Materialien bis maximal 500 Euro zur Verfügung stehen. Eine erste Anlaufstelle zur Projektmeldung ist die Türen öffnen (iska gGmbH).

Baustellen und Infrastruktur

In der Karl-Schall-Straße im Röthelheimpark geht es ebenfalls Baustellenmäßig zur Sache. Ab dem 31. Oktober bis Ende Juli 2026 wird der Bereich zwischen der Allee am Röthelheimpark und der Luise-Kiesselbach-Straße gesperrt. Dies betrifft eine Baustelleneinrichtungsfläche und wird dazu beitragen, die Infrastruktur in diesem Gebiet zu optimieren.

Mit diesen unterschiedlichen Initiativen zeigt Erlangen einmal mehr, dass hier ein gutes Händchen für zukunftsfähige Projekte bewiesen wird. Egal, ob es um den Schutz von Traditionen oder die Förderung von Neuerungen beim Ausbau der Wärmeversorgung geht, die Stadt bleibt auf einem positiven Kurs, der sowohl das Klima als auch die Gemeinschaft im Blick hat. Umso mehr sollten die Bürgerinnen und Bürger sich einbringen und an den Angeboten und Veranstaltungen teilnehmen, um das Stadtleben aktiv mitzugestalten.