Einbruch in Tennenlohe: Unbekannte stehlen Bargeld und Schmuck!
In Erlangen-Tennenlohe ereignete sich zwischen dem 16. und 19. Januar 2026 ein Einbruch in ein Einfamilienhaus. Die Polizei sucht Zeugen.

Einbruch in Tennenlohe: Unbekannte stehlen Bargeld und Schmuck!
In den letzten Tagen hat ein Einbruch in einem Einfamilienhaus im Erlanger Gemeindeteil Tennenlohe für Aufregung gesorgt. Unbekannte Täter nutzten die Zeit zwischen Freitag, dem 16. Januar 2026, und Montag, dem 19. Januar 2026, um in das Wohnhaus im Franzosenweg einzubrechen und dort Bargeld sowie Schmuck zu stehlen. Die genaue Höhe des Schadens ist derzeit noch unklar, bleibt jedoch Gegenstand laufender Ermittlungen der Kriminalpolizei Erlangen, die bereits Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort umgesetzt hat. Das Fachkommissariat übernimmt die weitere Bearbeitung des Falls. Die Polizei spricht einen Aufruf an die Bevölkerung aus und bittet Zeugen, sich bei verdächtigen Beobachtungen unter der Nummer 0911 2112 3333 zu melden.
Ein weiterer Blick auf die aktuelle Einbruchslage in Deutschland zeigt, dass solche Vorfälle leider keine Seltenheit sind. Laut einer Einbruchstatistik aus 2024 gab es 2023 bundesweit 77.819 registrierte Wohnungseinbrüche – ein besorgniserregender Anstieg um etwa 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Schnitt bedeutet das 213 Einbrüche pro Tag und einen durchschnittlichen Schaden von 3.500 Euro pro Einbruch. Besonders bemerkenswert ist, dass fast die Hälfte der Einbruchsversuche scheitert, was die Bedeutung von effektiven Sicherheitsmaßnahmen hervorhebt.
Steigende Kriminalitätsraten und Sicherheitsmaßnahmen
Die Statistik zeigt zudem, dass die meisten Einbrüche in Großstädten verzeichnet werden, während ländliche Regionen wie Bayern tendenziell niedrigere Einbruchszahlen aufweisen. Die aktuellen Zahlen sind nach den lockdownbedingten Einschränkungen seit der Corona-Pandemie wieder gestiegen, was auf eine insgesamt angespannte Sicherheitslage hinweist. Die Polizei empfiehlt daher, auf mechanische und technische Sicherheitslösungen zu setzen, um sich besser zu schützen. In diesem Zusammenhang bieten die Behörden auch kostenlose Sicherheitsberatungen an, um Bewohner zu sensibilisieren und zu unterstützen.
Die Einbruchsstatistik deckt auch häufige Methoden der Täter auf, wobei das Aufhebeln von Türen die häufigste Technik darstellt. Besonders gefährdet sind Balkon- und Terrassentüren, die in 50 Prozent der Fälle als Einstieg genutzt werden. Dies ist ein ernstes Signal, das alle Hauseigentümer sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten betrifft.
Der aktuelle Vorfall in Tennenlohe zeigt einmal mehr, dass präventive Maßnahmen und die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft von entscheidender Bedeutung sind. Wer verdächtige Aktivitäten bemerkt, sollte nicht zögern, die Polizei zu informieren und so einen Beitrag zur Sicherheit in der eigenen Gemeinde zu leisten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Einbruch in Erlangen nicht nur den betroffenen Bewohnern schadet, sondern auch das Sicherheitsgefühl in der Gemeinde beeinträchtigt. Schützen Sie Ihr Zuhause und informieren Sie sich über präventive Maßnahmen, um potenzielle Täter abzuschrecken.