Comic trifft Rheuma: Eine Ausstellung, die Lebensgeschichten erzählt!
Im Comicmuseum Erlangen eröffnet die Ausstellung „Comic Meets Rheuma“ – Einblicke ins Leben mit Rheuma bis 18. Dezember.

Comic trifft Rheuma: Eine Ausstellung, die Lebensgeschichten erzählt!
Im Foyer des Internistischen Zentrums des Uniklinikums Erlangen ist seit dieser Woche eine ganz besondere Ausstellung zu sehen: „Comic Meets Rheuma“. Die von Prof. Dr. med. univ. Georg Schett und Prof. Dr. Dr. Axel Hueber eröffnete Veranstaltung zeigt, wie Kunst das Leben mit der chronischen Autoimmunerkrankung Rheuma reflektiert. Besonders spannend sind die Werke der Künstlerin Lisa Neun, die gemeinsam mit Patientinnen und Patienten in Workshops 18 Comics erstellt hat.
Rheuma ist eine Erkrankung, die oft unsichtbare Schmerzen und Entzündungen in Gelenken, Muskeln, Sehnen und Knochen verursacht. Die Comics, die Teil dieser Ausstellung sind, geben den Betroffenen eine Stimme. Sie erzählen von Mut, Frustration, Hoffnung und den kleinen Wundern des Alltags – Themen, die viele Menschen mit Rheuma gut nachvollziehen können. Diese künstlerische Auseinandersetzung hat nicht nur das Ziel, das Bewusstsein für Rheuma zu schärfen, sondern auch, den Blick auf die Herausforderungen, die diese Erkrankung mit sich bringt, zu verändern.
Einblicke in den Alltag mit Rheuma
Die Ausstellung „Comic Meets Rheuma“ ist bis zum 18. Dezember 2025 kostenlos zugänglich, und die Öffnungszeiten sind am Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Für die Besucher bietet sich die Gelegenheit, die Comics im Comicmuseum Erlangen, gelegen in der Glückstraße 1, 91054 Erlangen, zu bestaunen. Begleitend zur Ausstellung hat die Rheumaakademie eine Broschüre erstellt, die auch in digitaler Form erhältlich ist, um weitere Informationen zu bieten und das Verständnis zu fördern.
„Comic Meets Rheuma“ wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Rheumatolog:innen, Comic-Künstler:innen und Patient:innen entwickelt. So gibt diese Ausstellung nicht nur Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, sondern unterstützt auch eine offene Kommunikation über die täglichen Herausforderungen, mit denen Rheumapatienten konfrontiert sind. Die Geschichten in den Comics sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Kunst und Krankheit sich gegenseitig beeinflussen können, um ein größeres Publikum zu erreichen.
Wichtige Informationen zu Rheuma
Rheuma-Gemeinschaften, wie die Rheuma-Liga, betonen die Bedeutung der Aufklärung über diese komplexe Erkrankung. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Schmerztherapie, zu denen auch die Anwendung von medizinischem Cannabis gehört. Dies ist besonders dann relevant, wenn Standardtherapien nicht ausreichend helfen. Allerdings ist die Datenlage zu dieser Therapieoption alles andere als eindeutig – die Wirksamkeit und die potenziellen Nebenwirkungen sind stark umstritten. Einige Fachgesellschaften äußern sich skeptisch, wenn es darum geht, Cannabis als Therapiemethode empfehlenswert zu machen.
Gerade hinsichtlich der psychischen Auswirkungen von Tetrahydrocannabinol (THC) warnen Experten, während Cannabidiol (CBD) als weniger problematisch gilt, da es keine psychischen Wirkungen hat. Dennoch bleibt auch hier die Erforschung unzureichend, um klare Empfehlungen abzugeben. Das lässt viele Betroffene im Ungewissen und zeigt, wie wichtig es ist, den Austausch über Rheuma und seine Behandlungsmöglichkeiten zu fördern.
Für weitere Informationen können sich Interessierte an Dr. Sylvia Schreiner oder Sandra Jeleazcov wenden, die die Ausstellung unterstützen und sich um die Anliegen der Patienten kümmern.
Erleben Sie die faszinierende Verbindung von Kunst und Krankheitsbewusstsein in dieser einzigartigen Ausstellung und tauchen Sie ein in die Welt der Comics, die das Leben mit Rheuma lebendig machen.
UK Erlangen berichtet, dass die Ausstellung eine wichtige Plattform für den Austausch über Rheuma darstellt. Die Rheumaakademie stellt zudem weitere Informationen zur Verfügung, während die Rheuma-Liga wichtige Aspekte der Schmerztherapie und der Behandlungsmöglichkeiten beleuchtet.