Im Landkreis Erlangen-Höchstadt sind die Fahrräder in vollem Schwung! Beim diesjährigen Stadtradeln, das vom 10. bis 30. Mai stattfand, konnten insgesamt beeindruckende 687.864 Kilometer geradelt werden. Dies entspricht einer Einsparung von rund 113 Tonnen CO2, was uns allen zugutekommt. Mit rund 3.100 Teilnehmer:innen aus 20 Gemeinden und 240 Teams ging die örtliche Fahrradbewegung ordentlich ab. Bei der Preisverleihung überreichte Landrat Alexander Tritthart persönliche Glückwünsche und lobende Worte an die Gewinnerteams für deren außergewöhnliche Leistungen.
Die besten Teams wurden in vier Kategorien ausgezeichnet. In der Kategorie „Schulen“ konnte die Mittelschule Baiersdorf mit 326 km pro Person glänzen, gefolgt von der Staatlichen Realschule Herzogenaurach, die mit 23.057 km die meisten Schulradelkilometer sammelte. Was die Vereine und Verbände betrifft, so fährt der RC Herzogenaurach ganz vorne mit 707 km pro Person. Im Bereich Unternehmen/Betriebe/Verwaltung schnitt die Legrand Systems GmbH mit 681 km pro Person am besten ab. Das Familien-Team „Selten radlos“ führt die Liste mit satten 1.142 km pro Person an.
Preise und Belohnungen
Für ihre herausragenden Leistungen erhielten die ersten drei Plätze in den Kategorien jeweils 300 Euro, während das Familien-Team mit 100 Euro dotiert wurde. Diese Preise wurden von der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach gestiftet und zeigen, wie wichtig die Förderung des Radfahrens in der Region ist.
Die Gemeinden selbst legten ebenfalls eine beeindruckende Leistung hin. Herzogenaurach radelte insgesamt 144.612 km (10.751 Fahrten), gefolgt von Höchstadt mit 80.950 km und Röttenbach mit 79.580 km. Was die Pro-Kopf-Zahlen angeht, ist Röttenbach mit 16,76 km pro Person an der Spitze, während Möhrendorf und Baiersdorf ebenfalls in die Top 3 vorstoßen konnten.
Schul- und Vereinsleistungen unter der Lupe
Besonders die Schülerinnen und Schüler haben sich ins Zeug gelegt. Die Staatliche Realschule Höchstadt sammelte 21.015 km, während das Gymnasium Herzogenaurach mit 13.334 km ebenfalls stark punkten konnte. Auch die örtlichen Vereine waren aktiv: Der ASV Niederndorf führt mit 20.650 km, gefolgt von der Feuerwehr Röttenbach und der Röttenbacher Blasmusik.
Der Erfolg dieser Aktion spiegelt die Motivation wider, die Menschen in der Region zum Radfahren bringt. Ein weiterer Punkt, den die Organisatoren ansprechen, ist der Umgang mit Pedelecs. Diese E-Bikes werden nicht separat erfasst, da sie oft gemeinsam mit konventionellen Fahrrädern zum Einsatz kommen. Dies sorgt für eine erhöhte Komplexität bei der Auswertung der geradelten Kilometer, was allerdings nicht am Ziel vorbeiführt: mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren.
Die internationale Kampagne läuft noch bis September 2025, sodass auch weiterhin kräftig in die Pedale getreten werden kann. Interessierte finden weitere Details und zahlreiche Ergebnisse auf der Seite Stadtradeln und in der App unter Stadtradeln App.