Am 17. Februar 2026 wurde bekannt, dass der Rotary Club Höchstadt und der Lionsclub Aischgrund die Traumafachberatung „Brücke“ in Höchstadt mit einer Spende von 3000 Euro unterstützen. Diese großzügige Zuwendung soll der Trauma-Bewältigung für Menschen in der Region dienen. Die Anlaufstelle „Brücke“ ist eine wichtige Unterstützung für Personen, die traumatische Erlebnisse verarbeitet haben. Der Artikel über diese positive Entwicklung wurde von Andreas Dorsch verfasst und zeigt, wie lokale Initiativen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit beitragen.

Die „Brücke“ bietet nicht nur therapeutische Hilfe, sondern fungiert auch als Anlaufstelle für Menschen, die nach Unterstützung suchen. In unmittelbarer Nähe der Einrichtung befinden sich zwei Bushaltestellen, Schillerplatz und Aischwiese, die eine bequeme Anreise ermöglichen. Die Fahrtzeit von diesen Haltestellen zum Schloßberg beträgt lediglich zehn Minuten. Für Autofahrer gibt es zudem eine klare Anfahrtsbeschreibung: Von der A3 Richtung Würzburg nimmt man die Ausfahrt 80-Höchstadt-Ost und folgt der B470. Parkmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden, darunter kostenlose Parkplätze auf der Aischwiese und gebührenpflichtige Plätze gegenüber bei der Sparkasse oder am Landratsamt. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Brücke zu finden.

Die Bedeutung von Selbstfürsorge

Traumatische Erfahrungen hinterlassen oft tiefgreifende Spuren in Körper und Seele. Die Wichtigkeit von Selbstfürsorge kann dabei nicht genug betont werden, da sie entscheidend für den Heilungsprozess ist und hilft, Vertrauen in sich selbst und die Umgebung aufzubauen. Selbstfürsorge ist keine Luxusbeschäftigung, sondern notwendig zur Stärkung eigener Ressourcen und zur Regulierung des Nervensystems. Die moderne Traumatherapie hat seit 2020 einen ganzheitlichen Ansatz etabliert, der körperliche, emotionale und mentale Selbstfürsorge integriert.

Forschungen zeigen, dass regelmäßige Selbstfürsorgerituale die Bewältigungsstrategien verbessern und Langzeitfolgen von Trauma verringern. Selbstfürsorge umfasst drei Dimensionen: körperliche (Ernährung, Bewegung, Schlaf), emotionale (Gefühlsregulation) und soziale (gesunde Beziehungen) Aspekte. Bereits zehn Minuten tägliche Selbstfürsorge können die Resilienz stärken und das parasympathische Nervensystem aktivieren. Unterstützung durch professionelle Hilfe oder vertraute Personen ist oft entscheidend für die Genesung.

Wegweiser für Betroffene

Das Verständnis für die Auswirkungen von Trauma hilft Betroffenen, ihre Reaktionen als normale Antworten zu erkennen. Körperwahrnehmung ist zentral für die Traumaheilung und unterstützt dabei, Stresssignale frühzeitig zu erkennen. Konstruktive Selbstfürsorge stärkt langfristig, während Vermeidung die Traumabewältigung behindert. Soziale Unterstützung ist ein wesentlicher Schutzfaktor bei der Traumaverarbeitung und die Qualität der sozialen Kontakte ist entscheidend für die Genesung.

Die Initiative des Rotary Clubs und des Lionsclubs zeigt, wie wichtig es ist, lokale Unterstützung für traumatisierte Menschen zu bieten. Es ist nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und der Verantwortung innerhalb der Gemeinschaft. In einem Umfeld, das sowohl professionelle Hilfe als auch Selbstfürsorge fördert, können Betroffene neue Wege zur Heilung finden.

Für weitere Informationen über die Brücke und deren Angebote, besuchen Sie die Webseite: Brücke Traumafachberatung.

Zusätzlich kann auf die Bedeutung von Selbstfürsorge verwiesen werden, die auf der Webseite der Traumapädagogik näher erläutert wird: Selbstfürsorge und Traumabewältigung.