Im kommenden Jahr 2026 steht die Kommunalwahl in Erlangen-Höchstadt vor der Tür und bringt frischen Wind in die politische Landschaft. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Newcomern unter 30 Jahren, die sich entschlossen haben, aktiv an der Gestaltung ihrer Heimat und Zukunft mitzuwirken. Diese jungen Kandidaten sind motiviert, ihre Ideen und Visionen in die politische Arena einzubringen und den Stimmen der jüngeren Generation Gehör zu verschaffen. Weitere Informationen über die wachsende Rolle dieser Newcomer können Sie in einem Artikel des Fränkischen Tags nachlesen.

Eine zentrale Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Junge Liste Höchstadt, die sich bereits intensiv auf die bevorstehenden Wahlen vorbereitet. Die Mitgliederversammlung fand kürzlich im Heizhaus der Fortuna Kulturfabrik statt, wo Neuwahlen des Vorstands und eine strategische Neuausrichtung im Fokus standen. Axel Rogner wurde einstimmig als erster Vorsitzender wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Sven Berwein, Jane Kümmeth und Clarissa Karnatz. Tobias Kramer übernimmt das Amt des Kassiers, während Susanne Hocke die Funktion der Schriftführerin ausübt. Auch in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gibt es frische Gesichter: Anna-Carina Häusler wird sich um diese wichtigen Aufgaben kümmern.

Ein neuer Wind in der Politik

Die junge Liste bedankt sich zudem herzlich bei Margarete Ulbrich, die nach 29 Jahren als Kassiererin in das Amt der Kassenprüferin wechselt. Der neue Vorstand wurde verjüngt und die Schlagkraft für die bevorstehenden Herausforderungen gestärkt. Mit einer neuen Homepage, die am 1. Mai 2025 online gehen soll, wird die Junge Liste noch digitaler und bürgernäher auftreten. Diese Schritte sind die ersten Impulse, die die Junge Liste Höchstadt für die Kommunalwahl 2026 gesetzt hat, um den politischen Diskurs in der Region aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Jungen Liste Höchstadt.

Ein Blick über die Grenzen von Erlangen-Höchstadt zeigt, dass die Mobilisierung junger Wähler in ganz Bayern ein zentrales Thema ist. Bei den Kommunalwahlen, die in Bayern nur alle sechs Jahre stattfinden, sind rund 10 Millionen Stimmberechtigte wahlberechtigt, darunter etwa 700.000 Erstwähler. Diese jungen Stimmen sind entscheidend für die politische Landschaft der Zukunft. Jüngste Beispiele aus anderen Städten, wie die Stadträtin Nina Vogel in Neuburg an der Donau oder Lucas Papenfuß in Augsburg, zeigen, dass junge Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinden mitwirken möchten, auch wenn nicht jeder das Interesse oder die Möglichkeiten sieht, dies zu tun. Auch Laura Wimmer, die erstmals den Gemeinderat in Markt Kraiburg am Inn wählen wird, zeigt, dass das Engagement junger Menschen in der Politik wächst. Ihre familiären Verbindungen zur Kommunalpolitik und der Wunsch, Vereine zu unterstützen, zeugen von einem zunehmenden Interesse an politischer Mitgestaltung. Mehr dazu erfahren Sie in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Die kommende Kommunalwahl in Erlangen-Höchstadt ist somit nicht nur ein wichtiger politischer Termin, sondern auch eine Chance für die jüngere Generation, ihre Stimme zu erheben und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken. Die politischen Akteure sind gefordert, diesen frischen Wind aufzunehmen und Raum für innovative Ideen und Perspektiven zu schaffen.