Was für ein teurer Spaß! Ein Kleintransporterfahrer hatte auf der A3 bei Erlangen gleich dreifaches Pech, als er nicht nur mit überhöhter Geschwindigkeit, sondern auch mit einem Bisschen Alkohol im Blut und seinem Smartphone erwischt wurde. Laut Nürnberger Nachrichten fand die Geschwindigkeitskontrolle zwischen Erlangen-West und Höchstadt-Ost statt. Der Fahrer wurde dabei mit saftigen 133 km/h gemessen – bei erlaubten 80 km/h. Nach Abzug der Toleranz blieben noch immer 48 km/h, die er zu schnell unterwegs war.

Doch das war nicht alles: Während der Fahrt hatte der Herr auch noch munter sein Smartphone benutzt, was die Lage zusätzlich verschärfte. Die Polizei hielt den Kleintransporter kurz nach den Verstößen an und stellte bei der Kontrolle mehrere leere Alkoholflaschen im Fahrzeug fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von knapp über 1 Promille. Einmal mehr zeigt sich, wie gefährlich Ablenkungen am Steuer und Alkoholgenuss beim Fahren sind.

Hohe Strafen für Verkehrsverstöße

Die Konsequenzen für solche Verstöße sind nicht zu unterschätzen. Neben den Anzeigen wegen der unterschiedlichen Vergehen muss der Fahrer mit einem Bußgeld von insgesamt 749 Euro rechnen. Dies steht in Übereinstimmung mit den Regelungen, die im bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog verankert sind. Wie ADAC erläutert, gibt es je nach Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung verschiedene Bußgelder, Punkte und sogar Fahrverbote.

Hier ein kleiner Überblick über die möglichen Sanktionen für Geschwindigkeitsüberschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaften:

  • Bis 10 km/h zu schnell: 20 €
  • 11 – 15 km/h zu schnell: 40 €
  • 16 – 20 km/h zu schnell: 60 €
  • 21 – 25 km/h zu schnell: 100 € (1 Punkt)
  • 26 – 30 km/h zu schnell: 150 € (1 Monat Fahrverbot)
  • 41 – 50 km/h zu schnell: 320 € (2 Monate Fahrverbot)
  • Über 70 km/h zu schnell: 700 € (3 Monate Fahrverbot)

Im konkreten Fall des Transporters könnte der Fahrer nicht nur mit einem hohen Bußgeld, sondern auch mit Punkten in Flensburg rechnen. Laut dem neuen Bußgeldkatalog 2025/2026 sind bei schwerwiegenden Verstößen auch Fahrverbote oder im schlimmsten Fall die Entziehung der Fahrerlaubnis möglich. Für viele bedeutet ein Bußgeldbescheid oft auch eine finanzielle Belastung, und wer keinen Einspruch gegen den Bescheid einlegt, muss innerhalb von zwei Wochen damit rechnen, dass er rechtskräftig wird.

Schlussendlich zeigt dieser Vorfall einmal mehr, wie wichtig es ist, sich an die Verkehrsregeln zu halten und das Handy während der Fahrt beiseite zu legen. Die Straße bietet genug Herausforderungen, da ist es wichtig, den Kopf klar zu haben!