Wild.Genuss: Erster Regionaler Kulinarik-Event begeistert in Erding!
Am 4.12.2025 veranstalteten der Kreisjagdverband Erding und die Berufsschule eine Wildverkostung zur Förderung regionaler Ernährung.

Wild.Genuss: Erster Regionaler Kulinarik-Event begeistert in Erding!
In Erding wird Regionalität großgeschrieben! Am 4. Dezember 2025 fand die Veranstaltung „Wild.Genuss – Natürlich aus unserer Region“ statt, organisiert vom Kreisjagdverband Erding e. V. und dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Erding, auch bekannt als Dr.-Herbert-Weinberger-Schule. Ziel dieser kulinarischen Veranstaltung ist es, die Region und ihre hochwertigen Produkte ins Rampenlicht zu rücken und gleichzeitig eine nachhaltige Ernährungs- und Handwerkskultur zu fördern. ED Live berichtet, dass …
Der Abend war geprägt von der Zusammenarbeit der Abschlussklasse der Köche und dem Jagdverband. Zehn motivierte Auszubildende hatten die Gelegenheit, unter Anleitung von Thomas Schreder, dem Vorsitzenden des Kreisjagdverbands, das fachgerechte Abbalgen und Zerlegen von zwölf Feldhasen zu erlernen, die extra für das Event gespendet wurden. „Da liegt was an“ – dieses Projekt fördert nicht nur die kulinarischen Fähigkeiten der Schüler, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung der Regionalität.
Wild auf Regionalität
Die Treibjagd im Revier Moosinning Holz lieferte die frischen Zutaten für ein liebevoll zubereitetes Feldhasen-Menü, das aus Vorspeise, Suppe und Hauptspeise bestand. Die Gäste, darunter Oberbürgermeister Max Gotz und Landrat Martin Bayerstorfer, waren von der Qualität und dem Geschmack der Gerichte begeistert. Die Schulleitung, vertreten durch Christian Käser, hob die Praxisrelevanz dieses Projekts hervor und betonte die Wichtigkeit der Ausbildung in diesem Bereich.
Dieses Engagement zeigt, dass Regionalität und Nachhaltigkeit mehr sind als nur Schlagworte. Laut Lebensmittelhandel BVL fördern regional produzierte Lebensmittel nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sie reduzieren auch die CO2-Emissionen durch kürzere Transportwege. Ein Wechsel hin zu regionalen Produkten kann nicht nur den ökologischen Fußabdruck minimieren, sondern auch die Gemeinschaft stärken und Arbeitsplätze sichern.
Nachhaltigkeit und Regionalität im Trend
Die Relevanz nachhaltiger Ernährung wird durch die steigende Nachfrage von Konsumenten deutlich. Über 70 % der Käufer betrachten Nachhaltigkeit als wichtigen Faktor bei ihrem Einkauf. Der Akt des Kaufens regionaler Produkte kann nicht nur die Qualität verbessern, sondern auch den lokalen Wirtschaftszyklus ankurbeln. Jeder Euro, der in einem lokalen Unternehmen ausgegeben wird, kann bis zu dreimal mehr lokale Wirtschaftsaktivität generieren als bei großen internationalen Ketten.
Thomas Schreder spricht von der Notwendigkeit, konventionelle Preisgestaltungen zu hinterfragen. „Regionalität ist oft teurer“, sagt er, „aber die Qualität und die Unterstützung lokaler Erzeuger sollten uns das wert sein.“ Die Herausforderungen bleiben nicht aus: Wettbewerbsdruck und Preissensibilität zwingen viele lokale Anbieter, neue Wege zu finden, um ihre Produkte erfolgreich zu vermarkten und erfolgreich zu bleiben.
Um den ökologischen Fußabdruck weiter zu senken, ist es entscheidend, dass Verbraucher nachhaltige Entscheidungen treffen und Jugendliche gut ausgebildet werden. So erklärt auch SWD AG, dass jeder Einzelne durch eine umweltschonendere Lebensweise zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beitragen kann.
„Die Veranstaltung war nur der Anfang“, so die Organisatoren. Der Wunsch, das Projekt im nächsten Jahr weiterzuführen und auszubauen, ist bereits in den Köpfen der Beteiligten verankert. Ein gutes Zeichen für die Region und ein Schritt in die richtige Richtung für eine nachhaltigere Zukunft.