Wechsel im Quartiersmanagement: Klettham-Nord setzt neue Akzente!
Wechsel im Quartiersmanagement Klettham-Nord: Anne Ackermann übernimmt ab 1. November, um Projekte und Gemeinschaftsinitiativen zu fördern.

Wechsel im Quartiersmanagement: Klettham-Nord setzt neue Akzente!
Im begehrten Stadtviertel Klettham-Nord in Erding gibt es einen Wechsel im Quartiersmanagement: Ab dem 1. November wird Anne Ackermann die Aufgaben von Stefanie Auer übernehmen. Die beiden engagierten Mitarbeiterinnen arbeiten für das Münchener Planungsbüro Planwerk Stadtentwicklung, welches auch eng mit der Stadt Erding kooperiert. Der Übergang bringt frischen Wind in die Arbeit, die bereits seit 2020 im Rahmen eines integrierten Quartiers-Entwicklungskonzepts (IQEK) erfolgt.
Anne Ackermann bringt nicht nur eine fundierte Ausbildung als Geografin, sondern auch als Sozialpädagogin mit. Ihre Hauptaufgaben werden die Zusammenarbeit mit dem Verein „Klettham kommt zusammen“ sowie die Begleitung der Umbaumaßnahmen zum neuen Quartiersplatz in der Friedrichstraße sein. Die Vorbereitungen für diese Umbaumaßnahmen laufen schon, mit einem Starttermin, der für das Frühjahr 2026 angepeilt wird. Während ihrer Tätigkeit wird sie auf die Erfolge von Auer aufbauen, die die Grundstruktur für das erfolgreiche Quartiersmanagement geschaffen hat.
Projekte und Gemeinschaftsarbeit
Die Erfolge sind bemerkenswert: Das Quartiersmanagement hat verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, darunter ein interkulturelles Stadtteilfest und das Gartenprojekt „Eden für jeden“. Diese Projekte haben dazu beigetragen, dass die Bewohner noch aktiver in das Gemeindeleben eingebunden werden. Besonders das Gartenprojekt erfreut sich großer Beliebtheit, da die Hochbeete seit Beginn der Saison im Mai wieder blühen und die Anwohner die Möglichkeit haben, Gemeinschaftsprojekte zum Anbau von Obst, Gemüse und Pflanzen umzusetzen. Diese Art von Nachbarschaftshilfe und Zusammenhalt ist ein zentrales Ziel des Quartiersmanagements, das öffentliche Engagement und interkulturellen Austausch fördert.
Das zweite interkulturelle Stadtteilfest wird am 29. Juli an der Friedrichstraße stattfinden, wo von 14 bis 22 Uhr verschiedene Kulturkreise durch Livemusik, Kinderunterhaltung und kulinarische Angebote vertreten sein werden. Solche Feste tragen nicht nur zur Festigung der Nachbarschaftsbeziehungen bei, sondern bringen auch eine bunte Vielfalt in das Stadtbild von Klettham.
Ein Rückblick auf die Entwicklung
Christian Famira-Parcsetich, der Amtsleiter der Stadt für Stadtentwicklung, hat sich bei Stefanie Auer für ihre herausragende Aufbauarbeit bedankt. Auer hatte anfangs in einem Baucontainer gearbeitet, was die Durchführung ihrer Projekte erschwerte – sei es im heißen Sommer oder kalten Winter. Doch die Herausforderungen haben sie nicht aufgehalten. Vielmehr hat sie mit einem guten Händchen die Basis für zahlreiche erfolgreiche Projekte gelegt, die das soziale Miteinander im Stadtteil fördern.
Das Quartiersmanagement ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern bietet eine wertvolle Unterstützung in Zeiten, in denen gesellschaftlicher Zusammenhalt unerlässlich ist. Einblicke in diese Art der Stadtentwicklung zeigen, wie wichtig die Förderung von Quartieren für die Gemeinden ist, um den Anforderungen einer vielfältigen und dynamischen Gesellschaft gerecht zu werden.
Für Klettham-Nord, wo die Menschen nicht nur zusammen leben, sondern auch aktiv zusammenarbeiten, stehen die Zeichen weiter auf Wachstum und Entwicklung. Die neue Leitung durch Anne Ackermann lässt auf eine spannende Zeit hoffen!