Radfahrer schwer verletzt: Autofahrer verwechselt Gas und Bremse!
Am 28.08.2025 in Erding kam es zu einem Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Auto, wodurch der Radfahrer verletzt wurde.

Radfahrer schwer verletzt: Autofahrer verwechselt Gas und Bremse!
Was geht in Erding? Eines ist klar: Der Straßenverkehr bleibt nicht ohne Risiken. Am 28. August 2025, gegen 16:20 Uhr, ereignete sich ein bedauerlicher Unfall im Einmündungsbereich „Am Mühlgraben“ an der Lange Zeile in Erding, bei dem ein 81-jähriger Radfahrer aus Erding verletzt wurde. Das tragische Geschehen zeigt nicht nur, wie schnell es zu Unfällen kommen kann, sondern wirft auch ein Licht auf die Herausforderungen für ältere Verkehrsteilnehmer.
Der Radfahrer wollte die Straße überqueren, als er sich auf einen verkehrsbedingten Stau verlassen wollte, um sicher die andere Seite zu erreichen. Ein 80-jähriger Autofahrer aus dem östlichen Landkreis wollte ihm den Weg frei machen, jedoch kam es zu einer folgenschweren Verwechslung zwischen Bremse und Gaspedal. Der Pkw erfasste den Radfahrer und drückte ihn gegen das Heck eines wartenden Mercedes. Ein schrecklicher Augenblick, den niemand erleben möchte.
Verletzungen und Folgen
Der Radfahrer erlitt infolge des Aufpralls eine Fraktur des Unterschenkels sowie eine Platzwunde im Gesicht. Sofort wurde er ins Klinikum Erding gebracht, wo er die notwendige medizinische Versorgung erhielt. Der Gesamtschaden des Unfalls beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Diese hohe Summe macht deutlich, dass Verkehrsunfälle nicht nur physische, sondern auch finanzielle Folgen haben können – und das geht uns alle an.
Die Gefahren für Radfahrer
Die Unfallstatistik spricht eine klare Sprache: Im Jahr 2024 starben laut dem Statistischen Bundesamt 441 Radfahrer im Straßenverkehr. Dies sind 33 weniger als im Jahr 2023, doch im Vergleich zu den letzten zehn Jahren ist dies ein Anstieg. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass jedes sechste Todesopfer im Straßenverkehr mit dem Fahrrad unterwegs war. Zudem waren in 70,7 Prozent der 92.882 Fahrradunfälle Kollisionen mit Autos zu verzeichnen. Der Großteil, nämlich 75,3 Prozent, der Unfälle lag in der Hauptschuld der Autofahrer.
Besonders gefährdet sind Radfahrer ab 65 Jahren: Nahezu zwei Drittel aller tödlich verletzten Radfahrer gehörten dieser Altersgruppe an. Zudem zeigt die Statistik, dass ein erheblicher Anteil, nämlich 43,5 Prozent, der tödlich verletzten Radfahrer mit E-Bikes unterwegs war. Dies stellt eine drastische Zunahme dar, beinahe fünfmal mehr als vor einem Jahrzehnt.
Unser Straßenverkehr kann auf die Sicherheit aller Beteiligten nicht verzichten. Jeder von uns ist gefragt, um zu gewährleisten, dass solche Unfälle wie in Erding möglichst vermieden werden. Dieser Vorfall lädt zum Nachdenken ein und erinnert uns daran, achtsam und respektvoll im Straßenverkehr miteinander umzugehen – nicht nur für die ältere Generation, sondern für alle, die auf dem Fahrrad unterwegs sind.