In Erding steht ein ganz besonderes Ereignis an: Am Rosenmontag, dem 16. Februar 2026, findet um 11 Uhr in der Stadtbücherei eine Lesung über den berühmten bayerischen Humoristen Karl Valentin statt. Der Literaturclub aus dem Haus der Begegnung sorgt für eine ansprechende Darbietung, die dem Leben und Wirken dieses außergewöhnlichen Künstlers gewidmet ist. Der Veranstaltungstitel „I sog gar nix! Dös wird man doch noch sagen dürfen.“ spiegelt Valentins eigenwilligen Humor und seine tiefgründige Sichtweise auf die Welt wider. Für alle Interessierten ist der Eintritt kostenfrei, ein Grund mehr, sich diesen Termin im Kalender zu notieren.
Die Lesung wird von Klaus Schiermann geleitet und bietet eine Plattform für eine Vielzahl von Lesenden, darunter Irene Dütsch, Christine Fredrich, Elfi Friedrich, Ludwig Kirmair, Magdalena Koschek, Helga Obermaier, Fritz Obermeier und Rudi Püchner. Neben den Texten von Valentin selbst werden auch Werke seiner Töchtern und Enkelin präsentiert, was der Veranstaltung eine persönliche Note verleiht. Vor der Lesung kann man sich im Café im Haus der Begegnung (Am Rätschenbach 12) von 9 bis 11 Uhr stärken, sodass die Besucher gut vorbereitet in den literarischen Genuss eintauchen können. Weitere Details zur Veranstaltung finden sich in der entsprechenden Ankündigung auf der Website der Stadt Erding hier.
Karl Valentin: Ein Meister des Wortspiels
Karl Valentin gilt nicht nur als einer der bedeutendsten Komiker des deutschsprachigen Raums, sondern auch als Vorreiter des Kabaretts. Seine Werke sind geprägt von einer einzigartigen Mischung aus Witz, Ironie und tiefsinniger Gesellschaftskritik. Valentin verstand es, Alltägliches in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und damit das Publikum zum Nachdenken anzuregen. Seine Sprüche und Sketche sind bis heute in der deutschen Kultur fest verankert und zeugen von seinem unermüdlichen Scharfsinn.
Die Lesung am 16. Februar ist eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Valentins Leben und seinen Gedanken auseinanderzusetzen. Solche Veranstaltungen sind nicht nur wichtig, um das Erbe großer Schriftsteller lebendig zu halten, sondern auch, um den Austausch über Literatur in der Gemeinschaft zu fördern. In diesem Kontext sind auch größere Ereignisse wie die Frankfurter Buchmesse und die Leipziger Buchmesse von Bedeutung, die jedes Jahr zahlreiche Leser und Autoren zusammenbringen und die Vielfalt der Literatur feiern. Wer die deutsche Literaturszene in ihrer Breite kennenlernen möchte, sollte solche Messen und lokale Lesungen nicht verpassen.
Eine höchst gelungene Lesung und ein Hörvergnügen sondergleichen. Man sollte sich künftige Lesungen des Literaturklubs nicht mehr entgehen lassen.