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In einer herzzerreißenden Geschichte berichtet Merkur von Laura Briggs, einer jungen Mutter aus Ingolstadt, die an unheilbarem Krebs leidet. Der Tumor, der die Ausmaße einer Orange erreicht hat, wurde im Januar 2024 entdeckt, nachdem Laura aufgrund von Schmerzen zum Arzt gegangen war. Zu diesem Zeitpunkt lebte sie bereits in der USA, wo sie nach ihrer Heirat mit einem US-Soldaten ein neues Leben begann. Nach der Scheidung kehrte sie nach Deutschland zurück, angefüllt mit Hoffnung und der Energie, ein Familienleben aufzubauen und sich ehrenamtlich zu engagieren.

Laura, die als Ernährungsberaterin tätig war, verlor ihren Job durch Stellenabbau, doch sie ließ sich davon nicht entmutigen und startete eine Selbstständigkeit. Ihr größter Schatz, ihr zweijähriger Sohn Raiden, wird derzeit von seiner Großmutter in Mühldorf betreut, während Laura ihre letzten Wochen im Sophienhospiz in Erding verbringt. Sie hofft, dass Raiden sich an sie erinnert und in einem glücklichen Umfeld aufwächst. Um dies zu ermöglichen, hat sie einen Spendenaufruf auf gofundme gestartet, um die künftige Versorgung ihres Sohnes sicherzustellen.

Hilfe im Hospiz

Die Zeit im Hospiz ist geprägt von großer Menschlichkeit und Unterstützung. Wie die Krebs Gesellschaft erklärt, ermöglichen moderne palliativmedizinische Strukturen Patienten, ihre letzten Tage in Würde im Kreise ihrer Liebsten zu verbringen. Etwa 1500 ambulante Einrichtungen und mehr als 200 stationäre Hospize in Deutschland sind dabei behilflich, Menschen in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich zu begleiten.

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Die Mehrheit der Patienten zieht es vor, in der vertrauten Umgebung zu bleiben – ein Wunsch, den ambulante Hospizdienste in vielen Fällen erfüllen können. Nur rund 10 bis 15 % der Patienten benötigen eine stationäre Versorgung. In den Hospizen wird bis zu 16 schwerstkranken Menschen in einer familiären Atmosphäre rund um die Uhr mit spezialisiertem Pflegepersonal begegnet. Die Kosten dafür trägt in der Regel die Krankenversicherung, was vielen Familien eine große Erleichterung bringt.

Der Weg zu mehr Unterstützung

Familien, die in einer ähnlichen Situation sind wie Laura, können sich laut dem Krebsinformationsdienst bei sozialen Diensten und Krebsberatungsstellen über mögliche Unterstützungen informieren. Hier wird auch aufgeklärt, welche Kostenübernahmen durch die Krankenkasse möglich sind und welche Leistungen im Rahmen der häuslichen Krankenpflege bereitgestellt werden. In der Palliativversorgung stehen Angehörige nicht alleine da, sondern erhalten die notwendige Unterstützung für sich und ihre Lieben.

Laura Briggs‘ Geschichte ist ein Beispiel von vielen, die uns eindrücklich vor Augen führen, wie wichtig Unterstützung und Gemeinschaft in schweren Zeiten sind. Ihr Engagement für ihren Sohn Raiden und ihre Bemühungen um eine schöne Zukunft für ihn sind ein Lichtblick in einem sehr dunklen Kapitel. Der Aufruf zu Spenden ist eine Möglichkeit, nicht nur Laura, sondern auch all den anderen Familien in ähnlichen Situationen beizustehen.