Herzliche Briefe und gefühlvolle Begegnungen: Love Letters in Erding!
Am 16. November 2025 findet im VHS-Haus Erding die Lesung „Love Letters“ mit Irene Trübenbacher-Breibeck und Oskar Weissthanner statt.

Herzliche Briefe und gefühlvolle Begegnungen: Love Letters in Erding!
Am kommenden Sonntag, den 16. November, wird das VHS-Haus in Erding zur Bühne für eine besondere Lesung: Die Gruppe „Werkstück“ der Volkshochschule Freising präsentiert das Stück „Love Letters“ von A. R. Gurney. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr in der Lethnerstraße 13 und verspricht, die Herzen der Zuschauer zu berühren.
„Love Letters“ erzählt die bewegende Geschichte von Andrew und Melissa, die sich seit ihrer Schulzeit durch Briefe verbunden fühlen. Über fünf Jahrzehnte erstreckt sich ihr Briefwechsel, in dem Nähe, Sehnsucht und unerfüllte Bindungen eine zentrale Rolle spielen. Die Protagonisten durchleben zahlreiche Konflikte und Versöhnungen, die die Zuschauer in die Tiefen ihrer Gefühlswelten eintauchen lassen. Wie die Süddeutsche berichtet, sind die Darsteller dieses eindrucksvollen Stücks die 88-jährige Irene Trübenbacher-Breibeck und der 74-jährige Oskar Weissthanner, die beide als Gesichter des Freisinger Theaters bekannt sind.
Eine gelungene Premiere und weitere Aufführungen
Die Premiere fand kürzlich im obersten Stockwerk des VHS-Gebäudes statt und wurde durchweg positiv aufgenommen. Oliver Dorn, der Leiter der VHS, lobte die Inszenierung und die Darsteller für ihre Fähigkeit, die intime und offene Darstellung der emotionalen Beziehungen zwischen den Figuren zum Leben zu erwecken. Es sei eine Herausforderung, diese Gefühle ohne Kitsch darzustellen, was dem Stück glücklicherweise gelungen ist, so die Einschätzung der Merkur.
Die Zuschauer können sich freuen, denn neben der Lesung am 16. November sind bereits weitere Aufführungen geplant: Am 23. und 25. Januar sind die beiden Darsteller erneut zu sehen, immer um 19 Uhr. Die Tickets sind zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) erhältlich, was diese Veranstaltung zu einem echten Schnäppchen macht.
Kreative Herausforderungen und eine besondere Atmosphäre
Die Regisseurin Barbara Berger suchte lange nach passenden Darstellern und scheint mit der Besetzung ein gutes Händchen gehabt zu haben. Trübenbacher-Breibeck und Weissthanner betonen, dass das Zuhören und das spontane Reagieren auf die Briefe eine besondere Herausforderung darstellen, die das Spiel lebendig macht. Ein zusätzliches Symbol des Stücks – die roten Rosen, die in den Briefen eine wesentliche Rolle spielen – fanden am Ende der Premiere ihren Weg zu den Verantwortlichen, was die emotionalen Bindungen des Stückes unterstrich.
Für alle, die an Lebensgeschichten und emotionalen Verbindungen interessiert sind, ist „Love Letters“ ein absolutes Muss. Die einzigartige Verbindung zwischen den Protagonisten und die authentische Inszenierung bieten ein Theatererlebnis, das man nicht versäumen sollte. Weitere Informationen gibt es auch auf a-gon.