Am vergangenen Freitag, dem 3. April 2026, ereignete sich in der Therme Erding, der größten Therme der Welt, ein Vorfall, der sowohl Gäste als auch Einsatzkräfte auf den Plan rief. Gegen 14:50 Uhr brach ein Fettbrand an einer Fritteuse in einem Kiosk aus, was zu einer umgehenden Evakuierung führte. Insgesamt mussten etwa 700 Badegäste in Sicherheit gebracht werden, während Feuerwehr und Polizei mit vollem Einsatz zur Stelle waren.
Dank eines schnellen Eingreifens der Mitarbeiter konnte der Brand zunächst selbst gelöscht werden. Doch die starke Rauchentwicklung aktivierte den Notfallplan, weshalb ein größerer Einsatz von rund 110 Einsatzkräften notwendig wurde. Unter ihnen waren auch Angehörige der BRK Bereitschaft Isen, die für die Organisation des Bereitstellungsraums verantwortlich waren. Die Privatfeuerwehr war ebenfalls im Einsatz und stellte sicher, dass das Gebäude gründlich entraucht wurde, bevor der Badebetrieb wieder aufgenommen werden konnte.
Medizinische Untersuchungen und Evakuierung
Nach dem Vorfall ließen sich mehrere Gäste medizinisch untersuchen, wobei eine Person vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Schwere Verletzungen wurden jedoch nicht gemeldet. Der Brand wird von der Kriminalpolizei Erding untersucht, wobei als vorläufige Ursache ein technischer Defekt an der Fritteuse angenommen wird.
Der Vorfall führte dazu, dass einzelne Bereiche des Erlebnisbades vorübergehend geräumt werden mussten, jedoch konnte der größte Teil der Therme weiterhin in Betrieb bleiben. So berichtete BR.de, dass es keine Einschränkungen bei den verschiedenen Attraktionen gab und die Badegäste schnell wieder in ihre entspannenden Auszeiten zurückkehrten.
Soziale Medien und öffentliche Wahrnehmung
In den sozialen Medien sorgten die Ereignisse ebenfalls für Aufsehen. Nutzer teilten Bilder und Videos des Einsatzes und spekulierten anfänglich über einen Probealarm. Dieses große Interesse spiegelt die Wichtigkeit der Therme Erding als beliebtes Ausflugsziel wider, das in der Region hoch im Kurs steht.
Insgesamt zeigt sich, dass die rechtzeitige Reaktion sowohl der Mitarbeiter als auch der Einsatzkräfte wesentlich zur Minimierung der Risiken beigetragen hat. Die Therme Erding bleibt ein Ort für Erholung und Spaß, trotz des unerfreulichen Zwischenfalls.