Allgemeinverfügung: Biosicherheit für Tiere rund um Ismaninger Speichersee!
Das Landratsamt Erding hat am 11.11.2025 Biosicherheitsmaßnahmen für Tierhalter erlassen. betroffen sind verschiedene Geflügelarten.

Allgemeinverfügung: Biosicherheit für Tiere rund um Ismaninger Speichersee!
Ein ernstes Thema beschäftigt momentan die Tierhalter im Landkreis Erding: Das Landratsamt hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die Biosicherheitsmaßnahmen für bestimmte Tierarten anordnet. Diese Maßnahme trat am 11. November 2025 in Kraft, und die Verantwortlichkeiten sind klar umrissen. Ziel dieser Verfügung ist es, insbesondere bei privaten und gewerblichen Tierhaltern eine erhöhte Sicherheit gegen mögliche Krankheitsausbrüche zu gewährleisten. Das betrifft vor allem Hühner, Truthühner, Perlhühner sowie Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse, die im Umkreis von fünf Kilometern vom Ismaninger Speichersees gehalten werden.
Mit dieser Verfügung werden die Tierhalter dazu angehalten, ihre Geflügelbestände in geschlossenen Ställen zu halten. Die neue Regelung soll dazu beitragen, die Gesundheit der Tiere zu schützen und den möglichen Ausbruch von Epidemien zu verhindern. Zudem wird den Tierhaltern empfohlen, sich an die konkreten Hygienevorschriften zu halten, die für den Betrieb von tierhaltenden Betrieben aufgestellt wurden. So dürfen beispielsweise Haustiere wie Hunde und Katzen nicht in die Ställe, da sie Krankheitserreger wie Salmonellen übertragen können.
Biosicherheit und Hygienemaßnahmen
Die Verordnung fordert strikte Hygienevorgaben, die für alle Personen, die Zugang zu den Ställen haben, gelten. Ob Handwerker, Fangtrupps oder Tierärzte — der Zutritt sollte nur dann gewährt werden, wenn es absolut notwendig ist. Ein Besucherbuch muss in jedem Stall geführt werden, um die Bewegungen im und um den Stall nachvollziehen zu können. Gerade in Zeiten, in denen Krankheitsausbrüche unter Tieren vorkommen, ist dies von enormer Bedeutung.
Ebenfalls von Bedeutung sind die ständigen Überprüfungen der Stallanlagen. Damit den Tieren keine Krankheiten drohen, muss die Gebäudesubstanz regelmäßig kontrolliert werden, und bei Bedarf sind Instandhaltungsmaßnahmen unerlässlich. Das Betriebsgelände um die Ställe muss zudem sorgfältig gereinigt werden, damit Krankheitserreger und Schädlinge keine Chance haben.
Praktische Tipps für Tierhalter
Die richtige Lagerung der Einstreu spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Diese sollte in geschlossenen und überdachten Lagerräumen aufbewahrt werden, um Wild- und Haustiere sowie Schädlinge fernzuhalten. Auch Geräte, die in den Ställen verwendet werden, müssen gewissenhaft behandelt werden. Nach der Ausstallung müssen alle Geräte gereinigt und desinfiziert werden, um eine Übertragung von Erregern zu vermeiden.
Zusammengefasst fügt sich aus den Biosicherheitsmaßnahmen eine klare Ansage für alle Tierhalter im Landkreis Erding. Durch präventive Maßnahmen und strikte Hygienestandards kann man gemeinsam den Tieren und der Landwirtschaft helfen. Wer sorgfältig arbeitet und ein gutes Händchen hat, der vermeidet potenzielle Gesundheitsrisiken für die eigenen Tiere.
Weitere Details zur Verfügung und den erforderlichen Maßnahmen können auf der Seite von ED-Live eingesehen werden hier. Auch die Umsetzung von Biosicherheitsmaßnahmen für Tierhaltungen finden Sie auf der Plattform QGV hier.