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Das Thema Klimaschutz bleibt in aller Munde und die Erwartungen an die Ergebnisse der Weltklimakonferenz 2025 (COP30) in Brasilien sind hoch. Vom 10. bis 21. November fand in Belém, Brasilien, ein wichtiges Treffen statt, auf dem sich zahlreiche Nationen über die drängenden Fragen des Klimawandels austauschten. Um die Ergebnisse und deren Auswirkungen zu diskutieren, lädt das Umweltforum der Diözese Eichstätt zu einer digitalen Veranstaltung mit dem Titel „Von Belém nach Bayern“ ein, die am Donnerstag, den 4. Dezember, von 19 bis 21 Uhr über Webex stattfindet. Die Anmeldungen dafür sind bis zum 3. Dezember möglich.Bistum Eichstätt berichtet.
Madeleine Wörner, eine der Teilnehmerinnen der COP30 und Referentin für Internationale Klima- und Energiepolitik bei Misereor, wird die Ergebnisse der Konferenz beleuchten. Dabei wird sie auch auf die Rolle der Kirche und die Initiativen von Misereor eingehen, die zur ökologischen Umkehr aufrufen. Vor der Konferenz hatten katholische Bischofskonferenzen und -räte aus besonders betroffenen Regionen wie Afrika, Asien und Lateinamerika verstärkt zu mehr Engagement für Klimagerechtigkeit aufgerufen, um die Ungleichheiten zu bekämpfen, die durch die Klimakrise verstärkt werden. Zahlreiche Staaten zeigen trotz Rückschlägen, wie dem Ausstieg der USA unter Präsident Trump aus dem Pariser Klimaabkommen, ein ungebrochenes Engagement für den Klimaschutz.Giz.de informiert.
Klimagerechtigkeit im Fokus
Die Rolle von Klimagerechtigkeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es gibt eine klare Kluft zwischen den Entwicklungen in armen und reichen Ländern. Während ärmere Länder mit historischen Schuldnern kämpfen, die den Grossteil der Emissionen verursachen, bleibt der Zugang zu Ressourcen in den betroffenen Regionen erschwert. Statistiken zeigen, die reichsten 10 % der Bevölkerung in Europa verursachen so viele Treibhausgasemissionen wie die ärmsten 50 % zusammen. Daraus ergibt sich eine klare Verantwortung, die es zu adressieren gilt. Die Teilnehmenden der Gespräche drängen auf faire Verhandlungen, die auf Verteilungsgerechtigkeit und prozedurale Gerechtigkeit basieren, damit die Lasten des Klimaschutzes gerecht verteilt werden. Diese Debatte wird seit Jahren in den internationalen Klimaverhandlungen immer wieder lebendig gehalten.bpb.de beleuchtet das Thema.
Das Umweltforum richtet sich an Umweltbeauftragte von Pfarrgemeinden, Kirchenverwaltungen und an alle, die an einer gerechteren Klimapolitik interessiert sind. Die heutige Welt ist stärker denn je gefordert, auf die Klimakriege und ungerechten Verhältnisse zu reagieren. Es ist Zeit, aktiv zu werden und die eigene Stimme für eine gerechte Zukunft zu erheben.
Die Anmeldung für die Veranstaltung erfolgt über die Stabsstelle Schöpfung, Klima- und Umweltschutz der Diözese Eichstätt unter der Rufnummer (08421) 50-662 oder per E-Mail umwelt(at)bistum-eichstaett(dot)de.