Die Sanierung des Eichstätter Doms war ein gewaltiges Projekt, das seinen Ursprung im 8. Jahrhundert hat. Wie die Catholic News Agency berichtet, wird der Erfolg der umfassenden Renovierung besonders durch die Einsparung von rund 3 Millionen Euro unterstrichen. Statt der ursprünglich veranschlagten 17,9 Millionen Euro belaufen sich die tatsächlichen Kosten auf etwa 15 Millionen Euro.
Die Effizienz der Organisation spielte dabei eine entscheidende Rolle. Viele Maßnahmen wurden in Eigenregie durchgeführt, was spürbare Einsparungen zur Folge hatte. Mit den Mitteln wurde eine Vielzahl an Arbeiten umgesetzt, darunter die Reinigung der Orgel, die Renovierung der Sakristei und die Schaffung eines barrierefreien Zugangs. Außerdem wurde eine moderne Lüftungsanlage installiert und eine neue Löschanlage eingebaut – eine Sicherheitsmaßnahme infolge des verheerenden Brandes an der Kathedrale Notre-Dame in Paris.
Einnahmen und Ausgaben im Blick
Die finanziellen Anteile an den Sanierungskosten wurden genau auseinandergenommen. Der Donaukurier hebt hervor, dass etwa 9,7 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln, sprich vom Freistaat Bayern, und 5,3 Millionen Euro aus kirchlichen Mitteln stammen. Nach der abschließenden Abrechnung sind sogar rund 270.000 Euro an kirchlichen Eigenmitteln zurückzuzahlen.
Eine ganz besondere Note bekam der Altarraum des Doms, der rundum neu gestaltet wurde – und zwar durch private Spenden. Domkapitulare, der damalige Bischof sowie Erlöse aus einem Pfarrfest trugen zu dieser schönen Neugestaltung bei. Hier zeigt sich einmal mehr das große Engagement der Gemeindemitglieder und Unterstützer.
Ein Blick in die Zukunft
Die Pflege des Doms bleibt auch weiterhin eine notwendige und dauerhafte Aufgabe. Aktuell werden Motoren in den Glockenstuben aus den 1950er Jahren gegen neue Modelle ausgetauscht. Zudem steht die Reparatur der Turmuhr an, die rechtzeitig bis Ostern wieder in Betrieb gehen soll. Der Dom zu Eichstätt ist nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch ein lebendiges Zentrum des Glaubens und der Gemeinschaft.
Somit blickt die Gemeinde auf ein erfolgreiches Sanierungsprojekt zurück, das sowohl historisch als auch finanziell eine positive Bilanz zieht. Der Eichstätter Dom hat seinen Glanz zurückgewonnen und bleibt ein Ort der Freude, des Glaubens und der Begegnung für alle.



