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Heute ist der 24.02.2026. Im beschaulichen Eichstätt wurde ein 71-jähriger Mann Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Am Freitag, um 14:25 Uhr, sprach ihn ein unbekannter Mann auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Sollnau an und gab vor, taubstumm zu sein. Der Betrüger hielt einen Zettel mit einer Spenderliste in der Hand und bat um eine Spende für eine soziale Einrichtung. Der gutgläubige 71-Jährige wollte 40 Euro spenden, hatte jedoch kein Bargeld dabei.

Der Unbekannte deutete darauf hin, dass Kartenzahlung möglich sei, und zog ein Kartenzahlungsgerät hervor. Der Betrag von 40 Euro wurde auf dem Display angezeigt, und der 71-Jährige hielt seine Karte an das Gerät. Der Betrüger erklärte, dass die Transaktion nicht funktioniert habe, und forderte ihn auf, die PIN einzugeben. Nach Eingabe der PIN entfernte sich der Unbekannte schnell vom Parkplatz. Der 71-Jährige, der Verdacht schöpfte, sperrte sofort seine Karte. Später stellte er fest, dass 990 Euro ohne seine Autorisierung ins Ausland abgebucht worden waren. Die ursprünglich angegebene Spendensumme wurde nicht verbucht. Die Polizei Eichstätt bittet um sachdienliche Hinweise unter 08421/9770-0. Der unbekannte Täter wurde als Mann im Alter von 25 bis 35 Jahren, etwa 1,65 Meter groß, mit lichten, kurzen schwarzen Haaren, Kotletten und südländischem Aussehen beschrieben. Er trug eine dunkle Hose und einen marineblauen Parker. Mehr Informationen finden Sie hier.

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser neuen Betrugsmasche, die insbesondere auf Parkplätzen von Drogerien, Verbrauchermärkten und Baumärkten auftritt. Betrüger geben bei Kartenzahlungen häufig höhere Beträge ein, während sie um kleine Spenden bitten. Die Fälle häufen sich, und die Polizei berichtet von einem Gesamtschaden von über 4000 Euro durch diese Masche. Oft überprüfen die Opfer den Betrag vor der Bestätigung der Zahlung nicht, was die Betrüger ausnutzen. Ein Beispiel aus Lichtenfels zeigt, dass statt 5 Euro fast 1000 Euro abgebucht wurden.

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Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, bei spontanen Spendenaktionen wachsam zu sein. Wichtige Hinweise zum Schutz vor Betrug sind unter anderem, den Betrag auf dem Display immer zu überprüfen, sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen, die Bankkarte niemals aus der Hand zu geben und die Eingabe der PIN abzudecken. Lesen Sie hier mehr dazu.

Einordnung und Kontext

Die aktuellen Vorfälle werfen ein Licht auf die wachsende Problematik von Betrug im digitalen Zeitalter. Während die Gesellschaft immer mehr auf bargeldloses Zahlen umschwenkt, sind auch die Betrugsmethoden kreativer und raffinierter geworden. Die Polizei und andere Institutionen arbeiten daran, die Bevölkerung über solche Gefahren aufzuklären und präventive Maßnahmen zu fördern, sodass solche kriminellen Machenschaften in Zukunft möglicherweise eingedämmt werden können. Hier finden Sie weitere Informationen.