In der Region Donau-Ries stehen spannende Entwicklungen in der kommunalen Politik an. Karl Rehm, der Bürgermeister, hat sich klare Ziele für die kommende Amtszeit gesetzt. Im Fokus steht dabei die Modernisierung der Infrastruktur. Geplant sind der Neubau des Feuerwehrhauses, Verbesserungen der Wasser- und Abwasserversorgung sowie die Fertigstellung einer neuen Grundschule. Auch in die kommunale Versorgung wird investiert, unter anderem in einen Stauraumkanal, Trinkwasserbrunnen und ein Regenrückhaltebecken. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Lebensqualität verbessern, sondern auch die Stadt als attraktiven Lebens- und Arbeitsort weiterentwickeln.

Ein zentraler Punkt in Rehms Konzept ist die verlässliche Kinderbetreuung. Durch eine gezielte Baulandausweisung und die Maßnahme der Nachverdichtung soll Platz für neue Einrichtungen geschaffen werden. Diese Aspekte sind nicht nur wichtig für die Familien in der Region, sondern unterstützen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Bund fördert den Ausbau der Kindertagesbetreuung, um allen Kindern gute Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen und Eltern zu helfen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Seit 2008 wurden bereits fünf Investitionsprogramme mit insgesamt 5,4 Milliarden Euro aufgelegt, die über 750.000 zusätzliche Plätze geschaffen haben (BMBF).

Stärkung der Generationen

Ein weiterer Schwerpunkt von Rehms Agenda ist das Miteinander aller Generationen. Die Stärkung der Seniorenarbeit und die Weiterentwicklung des Jugendtreffs sind hierbei zentrale Anliegen. Auch die Einstellung eines Jugendsozialarbeiters wird angestrebt, um die Bedürfnisse der jungen Menschen besser zu adressieren. Zudem sollen sicherere Wege und ein verbessertes Radwegenetz die Mobilität aller Altersgruppen fördern. Auch hier zeigt sich, dass die Umsetzung des Gemeindeentwicklungskonzepts in den Stadtteilen von großer Bedeutung ist.

Um die Bürgerbeteiligung zu erhöhen, wird der Ausbau des Rathauses mit erweiterten Online- und Informationsangeboten sowie regelmäßigen Bürgersprechstunden angestrebt. Ziel ist es, begonnene Projekte verlässlich und finanziell solide abzuschließen und gleichzeitig neue Ideen verantwortungsvoll anzustoßen. Diese Maßnahmen könnten auch dazu beitragen, die Innenstadt zu beleben und die Einnahmen der Stadt zu stärken, was für die zukünftige Entwicklung von großer Relevanz ist.

Betreuung und Erwerbsbeteiligung

Die Bedeutung einer flächendeckenden Betreuung für Kinder kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie ist ein Schlüssel für die Erwerbsbeteiligung von Eltern, insbesondere von Müttern. Studien zeigen, dass der Ausbau der Betreuungskapazitäten nicht nur die Geburtenrate erhöht, sondern auch positive Auswirkungen auf die Bildungserfolge der Kinder hat. Zudem wurde festgestellt, dass Mütter mit Kindern unter drei Jahren eine Erwerbsquote von nur 54,3 % haben, während diese Quote bei Kindern von drei bis fünf Jahren bereits bei 74 % liegt (Bundeswirtschaftsministerium).

Diese Entwicklungen zeigen, dass mit einem gut strukturierten Betreuungsangebot nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert wird, sondern auch die Chancengleichheit für Kinder erhöht werden kann. Die Herausforderungen beim Ausbau der Kinderbetreuung, wie die Erreichbarkeit für sozial benachteiligte Familien und die Kosten der Betreuung, werden jedoch weiterhin bestehen bleiben. Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen notwendig, um die Qualität und Quantität der Angebote zu verbessern und die Finanzierung der Kinderbetreuung langfristig zu sichern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die kommenden Jahre für die Stadt Donau-Ries von entscheidender Bedeutung sein werden. Die Initiativen, die Karl Rehm plant, könnten nicht nur die Infrastruktur der Stadt modernisieren, sondern auch die Lebensqualität für alle Generationen entscheidend verbessern.