In Haidlfing, einem Stadtteil im Landkreis Dingolfing-Landau, sorgt ein alltägliches Thema für Aufregung: Hundekot. Die Problematik kommt nicht von ungefähr, denn nicht alle Hundehalter nehmen es mit der Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer Tiere so genau. Dies brachte kürzlich die Frauenliste-Rätin Ingrid Ast auf den Plan, die sich mit einer Anregung an die Markträte wandte, um eine Lösung für das Ärgernis zu finden. Bürgermeister von Wallersdorf, der die Bilder des Problems angesichts der Sitzung lieber vermeiden wollte, sah sich dennoch gezwungen, der Problematik Gehör zu schenken, da eine Bürgerin aus dem Mitterweg ihren Unmut über die ungenügende Sauberkeit am Spielplatz kundtat. Ihre Beobachtungen verdeutlichten, dass der Hundekot nicht entfernt wird und somit zu einem ernsthaften Problem für die Gemeinschaft wird.

„Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass unsere Spielplätze unter dem Missmut von Hundebesitzern leiden“, äußerte sich Astrid über das Anliegen, das mittlerweile viele Bürger beschäftigt. In vielen deutschen Städten, so resorti.de, gibt es ähnliche Probleme. Ca. 8 Millionen Hunde leben in Deutschland, und täglich landen deren Hinterlassenschaften auf Gehwegen, Grünflächen und Spielplätzen. Deswegen sind die Halter gesetzlich dazu verpflichtet, den Kot zu entsorgen, was oft aus Unachtsamkeit oder Ignoranz nicht geschieht.

Konkrete Lösungsvorschläge

Im Zuge der Diskussion schlug Ingrid Ast die Anbringung einer Hundetoilette zwischen Mitterweg und Mozartstraße vor. Eine Maßnahme, die in anderen Städten bereits erprobt wurde und sich als hilfreich erwies. Hundetoiletten sind speziell konstruierte Bereiche, die dazu anregen sollen, dass Tiere ihr Geschäft an einem bestimmten Ort verrichten. Solche Toiletten könnten nicht nur den Raum um den Spielplatz sauberer halten, sondern auch ein Zeichen setzen, dass die Gemeinde aktiv gegen die Hundekotproblematik angeht.

Das Problem zieht weite Kreise und die Regelungen zur Vermeidung von Hundekot variieren stark in Deutschland. So reichen die Strafen für nicht entsorgten Kot in Bayern von 20 bis 150 Euro, was zeigt, dass die Gemeinden durchaus ein Interesse an der Wahrung der Sauberkeit haben resorti.de. Zudem gibt es kreative Ansätze wie Hundekotbeutelspender oder Schilder, die Hundehalter motivieren sollen, ihren Pflichten nachzukommen. In Nürnberg beispielsweise wird Hundekot aktiv von Stadtmitarbeitern aufgesaugt, während in Tönisvorst Aufkleber und Schilder das Bewusstsein der Hundehalter schärfen.

Um das Image der Hundebesitzer aufzubessern und andere zu motivieren, könnte auch eine Kampagne zur Aufstellung von kostenlosen Kotbeutelspendern in Haidlfing hilfreich sein, wie sie in Wien bereits durch Hundetrainerin Conny Sporrer unterstützt wird. Dies könnte nicht nur die Sauberkeit erhöhen, sondern auch das soziale Bewusstsein in der Gemeinde stärken.

Es bleibt abzuwarten, ob der Vorschlag von Ingrid Ast in die Tat umgesetzt werden kann. Die Bürger von Haidlfing können nur hoffen, dass bald eine Lösung in Sicht ist und das Spielvergnügen für die Kleinen nicht länger durch unschöne Hinterlassenschaften getrübt wird. Die Anstrengungen, eine nachhaltige Reinigungslösung zu finden und das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter zu stärken, sind hier definitiv gefragt!