Dingolfing, die charmante Stadt im Landkreis Dingolfing-Landau, präsentiert sich nach den jüngsten Statistiken des Standesamtes als ein Ort mit lebendiger Gemeinschaft und wachsender Einwohnerzahl. Mit 20.748 Bürger:innen (Stand 31. Oktober 2022) hat die Stadt eine angenehme Bevölkerungsdichte von 454 Einwohner:innen pro Quadratkilometer auf einer Gesamtfläche von 44,04 km². Dies gibt der Stadt mit ihren 21 Ortsteilen, darunter Brunn, Teisbach und Oberdingolfing, eine florierende Realität, die sowohl für alteingesessene als auch für neue Bürger:innen attraktiv ist. Wie idowa.de berichtet, ist die Bevölkerungsentwicklung ein positives Signal für lokale Einrichtungen und Geschäfte.

Besonders bemerkenswert zeigt sich die Altersstruktur der Einwohner:innen: mit einem Durchschnittsalter von 42,7 Jahren und einer vielfältigen Altersverteilung – von den Kleinsten unter 3 Jahren bis hin zu den über 75-Jährigen. Hier leben 640 Kinder unter 3 Jahren, während die Anzahl der Senior:innen über 75 mittlerweile bei 1.734 liegt. Diese gesunde Mischung sorgt für ein lebendiges Miteinander und Vielfalt an Aktivitäten.

Wirtschaftliche Situation und Arbeitsmarkt

Was die wirtschaftliche Lage betrifft, so verzeichnet Dingolfing rund 10.901 lohn- und einkommensteuerpflichtige Personen. Doch nicht alles ist rosig: Mit 393 Arbeitslosen, darunter 94 Langzeitarbeitslosen, gibt es durchaus Herausforderungen zu meistern. Dennoch bringt die Stadt auch eine beachtliche Anzahl an Beschäftigten am Wohnort mit 9.897 hervor. Die Gewerbesteuereinnahmen belaufen sich auf stolze 73.224.084 Euro, was auf eine starke Wirtschaft hinweist. Die Hebesätze für die Gewerbesteuer liegen bei 300%, während die Grundsteuer A und B beide bei 250% angesiedelt sind, wie dingolfing.de hervorhebt.

Besonders hervorzuheben ist das rege Wettkampfleben in der Stadt. Die Wiederholung von traditionell festen Events wie dem Almfest und dem Dingolfinger Kirta am dritten Oktoberwochenende bringen nicht nur viele Besucher, sondern fördern auch die Gemeinschaft und den Austausch unter den Bürger:innen. So ist das Altstadtfest im Juli für viele ein fester Termin im Kalender und trägt zur Belebung des Stadtzentrums bei.

Auf die Infrastruktur und Wohnlichkeit kommt es an

Um das Wohnen in Dingolfing zu beschreiben, zeigen die Zahlen, die die Stadtverwaltung erfasst hat, wie lebenswert die Gemeinde ist: Von den insgesamt 4.954 Wohngebäuden sind die meisten Einfamilienhäuser (3.590) und auch eine Vielzahl von Wohnungen steht zur Verfügung. 8.400 Einheiten bieten Platz für eine Vielzahl an Bedürfnissen, wobei die Verteilung nach Zimmeranzahl von 1-Zimmer-Apartments bis zu großzügigen 7-Zimmer-Wohnungen reicht. Dies lässt vielfältigen Wohnraum für jung und alt erwarten.

Die Bergregion hat auch als Touristenziel an Attraktivität gewonnen. Die 9 Beherbergungsbetriebe mit 437 Betten zogen im Jahr 2021 über 20.453 Gäste an, die im Durchschnitt 3,47 Nächte in der Stadt verweilten. Die gemütliche Atmosphäre und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten – vom Museum Dingolfing über die Stinkerturm bis hin zur Stadtpfarrkirche St. Johannes – bieten jeder Besucherin und jedem Besucher eine willkommene Abwechslung.

Zusammenfassend zeigt sich Dingolfing als eine Stadt, die trotz kleinerer Herausforderungen gut aufgestellt ist. Die Lebensqualität, eine aktive Gemeinschaft und die wirtschaftliche Grundlage sind durchaus positiv, was das Bild der Stadt stark prägt. Auch die Statistiken von stadtistik.de runden das Bild ab und zeigen die positive Entwicklung dieser Stadt im Herzen Bayerns.