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Auch in Bayern steht uns ein winterliches Wochenende bevor, das für eine Menge Unruhe sorgen könnte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Nacht von Sonntag auf Montag die Alarmstufe Rot in 28 Landkreisen aufgrund akuter Glatteisgefahr ausgegeben. Das genau beschreibt Focus. Besonders in Mittelfranken gab es bereits die ersten Unfälle, wie einen Vorfall auf der Autobahn A9, wo ein Lastwagen von glitschiger Fahrbahn abkam. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt, die Streckenführung Richtung Süden bleibt jedoch gesperrt.

Die Polizei warnt eindringlich vor den schwierigsten Straßenverhältnissen, die durch die kalten, nassen und glatten Bedingungen entstehen. Der DWD empfiehlt Autofahrern, Fahrten ganz zu vermeiden, sich an die widrigen Bedingungen anzupassen und immer eine volle Tankfüllung sowie warme Getränke im Auto zu haben. Besonders drastisch wird auch vor „Gefahr für Leib und Leben“ gewarnt. Diese Aufforderung ist nicht zu unterschätzen – bei den frostigen Temperaturen, die in den nächtlichen Stunden bis auf -10 Grad in Alpentälern sinken werden, kann es glatt werden.

Betroffene Regionen und weitere Vorhersagen

Die extremen Bedingungen sind nicht nur in Bayern beobachtbar. Auch in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern ist mit ähnlichem zu rechnen. Betroffene Kreise in Bayern umfassen unter anderem die Stadt und den Kreis Augsburg, den Kreis Landsberg am Lech sowie den Kreis München. In Baden-Württemberg sind kreisweite Warnungen in Orten wie dem Ostalbkreis und dem Bodenseekreis ebenfalls herausgegeben worden.

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  • Kreis und Stadt Ansbach
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
  • Kreis Donau-Ries
  • Kreis Eichstätt
  • Kreis Neuburg-Schrobenhausen
  • Kreis Dillingen a.d. Donau
  • Kreis und Stadt Augsburg
  • Kreis Günzburg
  • Kreis Neu-Ulm
  • Kreis Aichach-Friedberg
  • Kreis Unterallgäu
  • Stadt Memmingen
  • Kreis Landsberg am Lech
  • Kreis Ostallgäu
  • Stadt Kaufbeuren
  • Kreis Oberallgäu
  • Stadt Kempten (Allgäu)
  • Kreis Weilheim-Schongau
  • Kreis Lindau (Bodensee)
  • Kreis Neumarkt i.d. OPf.
  • Kreis und Stadt Regensburg
  • Kreis Straubing-Bogen und Stadt Straubing
  • Kreis Kelheim
  • Kreis Pfaffenhofen a.d. Ilm
  • Kreis Dachau
  • Kreis Fürstenfeldbruck
  • Kreis Starnberg
  • Stadt Ingolstadt
  • Kreis Freising
  • Kreis Erding
  • Kreis und Stadt München
  • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Kreis Dingolfing-Landau

Besonders am Montagvormittag sind die Straßenverhältnisse kritisch, da gefrierender Regen und Eisansatz die Mobilität stark beeinträchtigen könnten. Nach den ersten Unwettern am Morgen wird eine Besserung der Glättegefahr am Nachmittag vorhergesagt. Dennoch bleibt eine erhöhte Vorsicht gefragt, denn gerade in höheren Lagen kann es weiterhin kruppelige Bedingungen geben. Auch der DWD weist darauf hin, dass die Wetterlage eventuell bis in die neue Woche hinein anhalten könnte, und rät, unbedingt auf aktuelle Warnungen zu achten.

Tipps für sicheres Fahren

Zusätzlich zu den Warnungen wird Autofahrern geraten, auf folgende Punkte zu achten:

  • Vermeiden Sie Fahrten, wenn es irgendwie möglich ist.
  • Halten Sie Ihren Tank voll, um in Notfällen nicht stehen zu bleiben.
  • Führen Sie warme Decken und heiße Getränke mit.
  • Verhalten Sie sich defensiv und passen Sie Ihre Fahrweise den Bedingungen an.

Genauso wichtig wie Autofahren ist es, sich generell im Freien vorsichtig zu bewegen. Wegen der Glätte und den eisigen Temperaturen könnte ein Abendspaziergang schnell zur rutschigen Angelegenheit werden. Die Vorhersagen für die kommenden Tage zeigen sowohl Schnee als auch Regen, der auf den Straßen gefrieren könnte. Stürmische Böen und Frost sind ebenfalls angesagt, was die winterliche Witterung jederzeit unberechenbar macht. Daher bleibt nur zu sagen: Gehen Sie auf Nummer sicher und schlagen Sie die Wetterwarnungen im Auge, wie auch ZDF berichtet.