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In Dillingen an der Donau, insbesondere in Schretzheim, ist heute, am 22. Februar 2026, mit intensiven Geschwindigkeitskontrollen zu rechnen. Die Polizei hat dort einen mobilen Blitzer in der Kapuzinerstraße (PLZ 89407) eingerichtet, wo das Tempolimit 50 km/h beträgt. Aufgrund häufiger Geschwindigkeitsüberschreitungen wurde diese Maßnahme als notwendig erachtet. Die Meldung über den Blitzer traf um 12:47 Uhr ein. Autofahrer sollten sich bewusst sein, dass eine Anpassung ihrer Fahrweise an die Verkehrssituation wichtig ist, um Unfälle zu vermeiden, da Geschwindigkeitsüberschreitungen oft die Ursache für Verkehrsunfälle sind, wie news.de berichtet.

Mobile Blitzer kommen häufig an gefährlichen Straßenabschnitten zum Einsatz, und ihre Position kann schnell angepasst werden. Dabei verwenden sie meist radar- oder lasergestützte Systeme, die sowohl die Kennzeichen als auch die Gesichter der Fahrer erfassen.

Was gibt’s Neues bei den Bußgeldern?

Die Radarkontrollen sind nicht ohne Folgen. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wird eine Toleranz von 3 km/h oder 3 Prozent gewährt. Wichtig zu wissen ist, dass die Bußgelder für Übertretungen innerorts wie folgt gestaffelt sind:

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  • 1 bis 10 km/h zu schnell: 30 Euro, 1 Punkt
  • 11 bis 15 km/h: 50 Euro, 1 Punkt
  • 16 bis 20 km/h: 70 Euro, 1 Punkt
  • 21 bis 25 km/h: 115 Euro, 1 Punkt
  • 26 bis 30 km/h: 180 Euro, 1 Monat Fahrverbot
  • 31 bis 40 km/h: 260 Euro, 2 Monate Fahrverbot
  • 41 bis 50 km/h: 400 Euro, 2 Monate Fahrverbot
  • 51 bis 60 km/h: 560 Euro, 2 Monate Fahrverbot
  • 61 bis 70 km/h: 700 Euro, 3 Monate Fahrverbot
  • mehr als 70 km/h: 800 Euro, 3 Monate Fahrverbot

Für außerorts gelten ähnlich strenge Regelungen, die ebenfalls detailliert im Bußgeldkatalog aufgelistet sind. Von 1 bis 10 km/h zu schnell zahlt man 20 Euro und einen Punkt. Bei größeren Überschreitungen ziehen die Strafen jedoch deutlich an und können bei mehr als 70 km/h ebenfalls ein Fahrverbot nach sich ziehen, wie sos-verkehrsrecht.de darlegt.

Die Technik dahinter

Mobile Radarblitzer setzen auf den Doppler-Effekt. Sie senden elektromagnetische Wellen aus, deren Frequenzveränderungen zur Geschwindigkeitsmessung genutzt werden. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Foto von Fahrer und Fahrzeug gemacht. Es ist zu beachten, dass nicht alle Blitzer ohne Kamera blitzen können.

Schließlich sei darauf hingewiesen, dass Radarwarner-Apps in Deutschland verboten sind, und die Polizei eine „aufmerksame Messung“ durchführen muss. Fehlerquellen, wie zum Beispiel Reflexionen von Wellen durch andere Objekte, können das Ergebnis beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, sich an die Verkehrsregeln zu halten und das Bußgeldrisiko zu minimieren.