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In Dachau wird vom 18. bis 21. Dezember 2025 ein neues Lichtbrücke Human Rights Filmfestival stattfinden, das gemeinsam von der Seebrücke Dachau, dem Demokratiebündnis Dachauer Land und dem Runden Tisch gegen Rassismus Dachau organisiert wird. Ziel des Festivals ist es, ein starkes Zeichen für Menschenrechte, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Der Veranstaltungsort, das Ludwig-Thoma-Haus, wird dabei zum Schauplatz für tiefgründige Filmvorführungen und anregende Diskussionen über Themen wie Flucht, Migration und Widerstand gegen Unrecht.

Besonders hervorzuheben ist die Auswahl an Filmen, die abgebildet werden, um den Herausforderungen der heutigen Zeit entgegenzutreten. Das Festival-Highlight wird die Vorstellung des Dokumentarfilms Das Deutsche Volk am 18. Dezember um 19:30 Uhr sein, welcher den rassistischen Anschlag von Hanau behandelt. Mit einer Vielzahl weiterer Filmvorführungen, darunter ein inklusives Theaterprojekt zur NS-Vergangenheit und die spannende Auseinandersetzung mit den Schatten der europäischen Geschichte, wird die gesamte Palette der menschlichen Erfahrungen unter die Lupe genommen.

Ein starkes Programm für alle Filmbegeisterten

Das Festivalprogramm für die folgenden Tage umfasst zahlreiche packende Filme. Am 19. Dezember wird ab 14:00 Uhr ein Kurzfilmprogramm geboten, gefolgt von No Other Land um 16:00 Uhr, einem eindringlichen Film über die Enteignung einer palästinensischen Dorfgemeinschaft. Weitere Höhepunkte am selben Tag sind Karla um 20:00 Uhr, der den kindlichen Mut zum Widerstand in den 1960ern thematisiert.

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Der 20. Dezember bietet mit Das Lied der Anderen, der filmischen Reise durch dunkle Kapitel der Geschichte, und Kein Land für Niemand, der sich mit der europäischen Abschottungspolitik beschäftigt, ein breites Spektrum an wichtigen gesellschaftlichen Themen. Am letzten Festivaltag, dem 21. Dezember, wird der Film Ich bin! Margot Friedländer über das Leben einer Holocaust-Überlebenden gezeigt, was dieses Festival zu einer bleibenden Erinnerung an die bedeutenden Stimmen der Geschichte macht.

Engagement für Menschlichkeit und Hoffnung

Festivalleiter Martin Modlinger, der auch Initiator des Festivals ist, sowie Festivaldirektor Jakob Gatzka, setzen sich mit einem engagierten Team dafür ein, dass die Veranstaltung nicht nur ein Filmfestival ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, offene Diskussionen über zentrale Themen unserer Gesellschaft zu führen. Die Schirmherrschaft übernimmt der renommierte Regisseur und Produzent Nico Hofmann. Alle Informationen rund um das Festival sind auf der Webseite der Veranstaltung zu finden: lichtbruecke-dachau.de.

Zusätzlich zu diesem kulturellen Ereignis ist die Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur ein weiteres wichtiges Thema in Deutschland, wie beispielsweise beim Festival „Memory Matters“, das sich mit den Schnittstellen von Erinnerung und Fußball beschäftigt. Dieses Festival belegt die Rolle von Sport in einer pluralistischen Gesellschaft und zeigt, wie gemeinsames Engagement für eine bessere Zukunft gestaltet werden kann, nicht nur in Dachau, sondern in ganz Deutschland.

Das Lichtbrücke Human Rights Filmfestival wird somit ein Ort für Austausch, Reflexion und Zusammentreffen von unterschiedlichsten Perspektiven. Es ist mehr als nur ein Kinoerlebnis – es ist ein Ort der Hoffnung und des Wandels.