In Coburg sorgt ein neuer Entwurf der Hochschule Coburg für Aufsehen, der sich mit der Gestaltung der Frankenbrücke beschäftigt. Ziel dieses Entwurfs ist es, den Fuß- und Radverkehr sicherer zu gestalten. Dies soll durch eine Erweiterung der Wegefläche erreicht werden, während die Anzahl der Autospuren unverändert bleibt. Weitere Details und Hintergründe zu diesem wichtigen Thema können auf der Webseite des Fränkischen Tags nachgelesen werden.
Die Diskussion um die Frankenbrücke wurde durch ein Gutachten zur Umwidmung einer Spur für Rad- und Fußgängerverkehr angestoßen. Bei der Präsentation des „Verkehrsgutachtens Frankenbrücke“ im Senat für Stadt- und Verkehrsplanung sowie Bauwesen kam es zu lebhaften Diskussionen. Während die Befürworter des Gutachtens die Vorteile für den Radverkehr betonen, äußern Kritiker Bedenken hinsichtlich einer möglichen Verschlechterung des Straßenverkehrs. Der ursprüngliche Beschlussvorschlag fand im Stadtrat zunächst keine Mehrheit und wurde mit 4 zu 4 Stimmen abgelehnt. Doch dank eines Änderungsantrages des Oberbürgermeisters Dominik Sauerteig konnte das Thema schließlich zügig im Stadtrat beschlossen werden. Für weitere Informationen zu diesem Thema lohnt sich ein Blick auf die Seite der Nordbayerischen Presse.
Nachhaltige Mobilität im Fokus
Die Diskussion um die Frankenbrücke ist Teil eines größeren Trends hin zu nachhaltiger und aktiver Fortbewegung. Rad- und Fußverkehr gelten als wichtige und umweltfreundliche Transportmittel. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) spielt hier eine zentrale Rolle, indem es im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) Projekte zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs unterstützt. Das BALM ist die Anlaufstelle für Fragen zur Finanzierung und Förderung dieser Verkehrsarten und trägt zur nachhaltigen Gestaltung einer sicheren und umweltgerechten Mobilität bei.
Ein wesentliches Ziel des BALM ist die Erreichung der Klimaschutzziele in der Mobilität. Durch verschiedene Förderprogramme wird der Radverkehr bundesweit gestärkt, insbesondere auch im ländlichen Raum. Die Initiative zur Förderung des Fußverkehrs zielt darauf ab, die Sicherheit und Attraktivität des Fußverkehrs durch verschiedene Maßnahmen zu verbessern. Auch die Verkehrssicherheit für Rad- und Fußverkehr wird durch die Unterstützung von Abbiegeassistenzsystemen für Kraftfahrzeuge erhöht. Das Mobilitätsforum Bund, das auf Initiative des BMV ins Leben gerufen wurde, fördert aktiv den Radverkehr und nachhaltige Mobilität. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des BALM.