Heute ist der 1.04.2026. In der Welt der darstellenden Künste in Coburg gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Neil Barry Moss bleibt vorerst Intendant des Landestheaters Coburg. Diese Entscheidung wurde am Dienstagabend vom Theaterausschuss getroffen und sorgt für positive Resonanz in der Kulturszene. Die Sitzung, in der diese wichtige Weichenstellung erfolgte, war nicht öffentlich, jedoch wurde die Mitteilung von der Pressestelle der Stadt Coburg veröffentlicht, was die Transparenz der Entscheidung unterstreicht. Mehr Informationen dazu finden Sie in einem Artikel auf der Webseite der Nordbayerischen Presse.
Neil Barry Moss, der seit dem 1. September 2024 als Intendant tätig ist, hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Diese Entscheidung des Theaterausschusses wurde in der jüngsten Sitzung getroffen und zeigt das Vertrauen, das in Moss gesetzt wird. Sein ursprünglicher Vertrag war auf drei Jahre angelegt, doch die positive Entwicklung und die erfolgreiche Arbeit des Intendanten führten zu dieser Verlängerung. Der Oberbürgermeister Dominik Sauerteig wünschte Moss viel Erfolg für die kommende Amtszeit, die auch Planungssicherheit für das Jubiläumsjahr 2027 bietet.
Ein kreativer Kopf mit Visionen
Moss hat bereits mit beeindruckenden Inszenierungen wie „Il trittico“, „Der fliegende Holländer“ und „Chicago“ Akzente gesetzt. Er hat nicht nur die künstlerische Ausrichtung des Theaters geprägt, sondern auch dessen strukturelle Weiterentwicklung vorangetrieben. Ein besonderes Highlight war die Etablierung des Theaterballs am 24. Mai, der das GLOBE als Ort des Feierns eröffnet.
Der gebürtige Südafrikaner hat in Kapstadt Oper, Musik- und Theaterwissenschaften studiert und graduierte 2015 in Regie und Dramaturgie in Verona, Italien. Sein Debüt als Regisseur gab er 2015 mit „Die Hochzeit des Figaro“ am Teatro Rossini in Pesaro. Von 2016 bis 2019 war er an der Staatsoper Hannover tätig und gewann 2018 den zweiten Preis beim 10. Europäischen Opernregie-Preis EOP in Zürich. An der Deutschen Oper Berlin war er von 2019 bis 2023 als Spielleiter tätig und inszenierte dort 2020 „Das Rheingold auf dem Parkdeck“.
Ein Blick in die Zukunft
Im Oktober 2023 eröffnete Moss das GLOBE COBURG und inszenierte bereits „Macbeth“ und „Hänsel und Gretel“, wobei er auch die Kostüme entwarf. Mit seiner Arbeit versteht er das Theater als Raum für neues Erleben, Begegnung und Dialog, wobei er besonderen Wert auf den Austausch mit den Menschen vor Ort legt. Seine Vision für das Landestheater Coburg geht über die Bühne hinaus und umfasst die gesamte Gemeinschaft.
Mit der Entscheidung des Theaterausschusses, Neil Barry Moss als Intendanten zu bestätigen, wird nicht nur die künstlerische Kontinuität gesichert, sondern auch der Weg für innovative Projekte geebnet. Die Kultur in Coburg kann sich auf aufregende Zeiten freuen, die neue Impulse und spannende Begegnungen in der Theaterlandschaft versprechen. Für weitere Details und Hintergründe zur Entscheidung und Moss‘ Visionen werfen Sie einen Blick auf die offizielle Webseite von Coburg.