Am 20. April 2026 wurde in Kulmbach eine ganz besondere Feierlichkeit begangen: 70 Handwerker durften den Goldenen Meisterbrief in Empfang nehmen. Diese Auszeichnung, die von HWK-Präsident Matthias Graßmann überreicht wurde, würdigt die Lebensleistung und das unermüdliche Engagement der Handwerksmeister aus den Bezirken Bayreuth, Coburg, Kulmbach und Lichtenfels. Hierbei kommt es nicht nur auf Können an, sondern auch auf langjährige Erfahrung und unternehmerische Verantwortung.

Doch was genau sind die Voraussetzungen, um diesen ehrwürdigen Titel zu erhalten? Die Handwerker müssen mindestens 65 Jahre alt sein und seit drei Jahrzehnten ihren eigenen Betrieb führen. Dieser Goldene Meisterbrief steht somit für Beständigkeit und handwerkliche Exzellenz, die in der Region hoch geschätzt wird.

Geehrte Meister aus Coburg und Lichtenfels

In Coburg standen unter anderem folgende Meister auf der Bühne: Peter Feyler, der als Konditormeister ein süßes Erbe pflegt, und Thomas Knauer, staatlich geprüfter Techniker, der stets für innovative Lösungen sorgt. Aber auch die traditionsreiche Handwerkskunst kam nicht zu kurz; so wurden Thomas Köhler als Fleischermeister und Achim Leonhardy als Radio- und Fernsehtechnikermeister geehrt. Weitere Geehrte sind Thomas Morgenroth (Elektroinstallateurmeister), Bernd Nemmert (Dachdeckermeister), Udo Neubauer (Gas- und Wasserinstallateurmeister), Olaf Pilz (Kachelofen- und Luftheizungsbauermeister), Alfons Ruppert (Raumausstattermeister) und Thomas Scheler (Elektroinstallateurmeister).

In Lichtenfels wurden u.a. Winfried Adolf, Augustin Friedrich und Michael Partheymüller für ihre meisterlichen Leistungen im Metallbau und im Malerhandwerk ausgezeichnet. Auch die Konditormeisterin Petra Richter-Salewsky und der Bäckermeister Mathias Söllner standen auf der Liste der Geehrten, die ihren Teil zur florierenden Handwerkslandschaft beigetragen haben.

Dank für Engagement in der Region

Die Kreishandwerkerschaft Oberfranken Mitte sowie die HWK für Oberfranken nutzten die Gelegenheit, um den Geehrten für ihren wertvollen Beitrag zur regionalen Entwicklung zu danken. Die Auszeichnung ist nicht nur eine persönliche Ehrung, sondern auch ein Zeichen der Anerkennung für die harte Arbeit und das Engagement, das viele Handwerksbetriebe täglich leisten.

Diese feierliche Veranstaltung ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Handwerk und Tradition miteinander verwoben sind und wie wichtig sie für das soziale und wirtschaftliche Gefüge der Region sind. Der Goldene Meisterbrief ist nicht nur ein Stück Papier, sondern ein Zeichen für eine lange Tradition von Qualität und Zuverlässigkeit in der Handwerkskunst.

Die Region darf stolz auf ihre handwerklichen Meister sein – sie sind nicht nur die Macher von heute, sondern auch die Vorbilder für die Handwerker von morgen.

Für weitere Informationen zur Veranstaltung und den geehrten Meistern besuchen Sie gern die Berichterstattung auf np-coburg.de.