In der ruhigen Stadt Bad Reichenhall wird derzeit viel über die bevorstehenden Kommunalwahlen gesprochen. Die Wahl findet am 8. März 2026 statt, und das Interesse an den Kandidaten ist groß. Ein Name, der momentan hoch im Kurs steht, ist der von Franz Rasp, der als geeigneter Kandidat für das Amt des Landrats ins Gespräch gebracht wird. Der erfahrene Politiker kann auf 18 Jahre als Bürgermeister zurückblicken und hat sich in dieser Zeit ein umfangreiches Wissen über kommunale Themen angeeignet. Georg Wetzelsperger, Bezirksrat, hebt hervor, dass Rasp perfekt zu den Anforderungen des Landratsamtes passt. Seine Qualifikationen als ausgebildeter Baumeister und seine tiefgehenden Kenntnisse über Verwaltungsabläufe sind überzeugende Argumente für seine Kandidatur, wie die CSU berichtet.
Rasp hat bereits in verschiedenen Ämtern gedient, unter anderem als Bürgermeister und Kreisrat. Vor seiner politischen Karriere war er Leiter der Planungs- und Bauabteilung beim Wasserwirtschaftsamt Rosenheim. Diese Erfahrungen haben ihm das nötige Rüstzeug gegeben, um verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese vielleicht unbequem sind. Ein Leitsatz von Rasp ist die Bedeutung von Verantwortung und der Fähigkeit, klare und sinnvolle Beschlüsse zu fassen. Die Bürger können sich auf seiner Homepage und während der „Tour de Franz“ näher über ihn informieren und ihn persönlich kennenlernen.
Besuch in Bad Reichenhall
Kürzlich machte Franz Rasp Halt in Bad Reichenhall, begleitet von Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung und Mitgliedern des Stadtrats sowie des Ortsvorstands. Bei seinem Rundgang durch die Stadt wurden aktuelle Themen diskutiert, die für die Zukunft von Bad Reichenhall von Bedeutung sind. Die erste Station war der Saalach am Nonner Steg, wo die Stadtwerke Bad Reichenhall und die Bayerischen Landeskraftwerke ein neues Wasserkraftwerk planen.
Dieses Projekt soll rund 25% der Reichenhaller Haushalte mit Strom versorgen und ist durch eine vorhandene künstliche Stufe im Fluss möglich. Oberbürgermeister Lung betonte die Notwendigkeit, regionale Energieversorgung voranzutreiben, während Rasp den Ansatz eines regionalen Energiemixes unterstützte. Zudem beschäftigten sie sich mit der Klinik Bad Reichenhall, wo über den Neubau am bisherigen Standort diskutiert wurde. Dr. Lung erklärte, dass ein Neubau für die langfristige medizinische Versorgung unerlässlich sei, auch wenn noch offene Fragen zur Finanzierung bestehen.
Vorausschauende Planungen
Ein weiteres Thema war die Erweiterung des Karlsgymnasiums, das sich aufgrund finanzieller Engpässe verzögert. Der Neubau, der bereits fertiggestellt sein sollte, ist aufgrund der aktuellen Situation noch in der Schwebe, was bedeutet, dass derzeit acht Klassen in Containern untergebracht sind. Hier zeigt sich einmal mehr der dringende Handlungsbedarf. Die letzte Station ihrer Tour war das Landratsamt, welches aus den 1970er Jahren stammt und ebenfalls einer dringenden Renovierung bedarf. Rasp erkannte, dass die Planungen für einen Neubau in der heutigen Zeit, die stark durch Digitalisierung und Homeoffice geprägt ist, überdimensioniert wirken.
Die Kommunalwahl im kommenden Jahr wird entscheidend sein, nicht nur für die Besetzung des Landratsamtes, sondern auch für die weitere Entwicklung der regionalen Infrastruktur und Wirtschaft, die auf den Entscheidungen der Kommunalpolitik angewiesen sind, wie die IBP zusammenfasst. Während der Wahlen, die von 08:00 bis 18:00 Uhr stattfinden, können die Bürger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ihre Stimme abgeben – ein Prozess, der sowohl die Rechte und Pflichten der Wähler als auch die der Kandidaten betrifft.
Für die Bürger Bad Reichenhalls ist jetzt der Zeitpunkt, sich über die Kandidaten und ihre Ideen zu informieren und aktiv an der politischen Gestaltung ihrer Gemeinde teilzunehmen. Rasp nimmt die Eindrücke seiner Tour mit, um die Herausforderungen, die der Landkreis künftig zu bewältigen hat, gezielt anzugehen.