Stadtgespräch in Bayreuth: Prof. Kelly über intersektionalen Feminismus!

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Am 3. Dezember 2025 diskutiert Prof. Dr. Natasha A. Kelly im Iwalewahaus über intersektionalen Feminismus. Eintritt frei!

Am 3. Dezember 2025 diskutiert Prof. Dr. Natasha A. Kelly im Iwalewahaus über intersektionalen Feminismus. Eintritt frei!
Am 3. Dezember 2025 diskutiert Prof. Dr. Natasha A. Kelly im Iwalewahaus über intersektionalen Feminismus. Eintritt frei!

Stadtgespräch in Bayreuth: Prof. Kelly über intersektionalen Feminismus!

Am 3. Dezember 2025 findet im Iwalewahaus in Bayreuth ein spannendes Stadtgespräch der Universität Bayreuth statt, bei dem die neue Professorin für Global African Arts, Prof. Dr. Natasha A. Kelly, zu Gast sein wird. Ab 18.00 Uhr wird die gebürtige Deutsche mit afrikanischen Wurzeln über ihre Erfahrungen und ihr bedeutendes Werk „Schwarz. Deutsch. Weiblich.“ sprechen. Der Eintritt ist frei, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich – ein guter Anlass für alle, die sich für Themen rund um Feminismus und Diversität interessieren.

Prof. Kelly, die auch die wissenschaftliche Leitung des Iwalewahauses inne hat, wird detailliert auf ihre Rolle in Bayreuth eingehen. Ihre Vorträge sind immer ein echtes Erlebnis, denn sie schaffen Verknüpfungen zwischen persönlicher Entwicklung und der 400-jährigen Geschichte schwarzer feministischer Bewegungen im deutschsprachigen Raum. Diese Perspektive wird besonders spannend, da sie nicht nur die Herausforderungen beleuchtet, mit denen Frauen konfrontiert sind, sondern auch den Einfluss von Elitedenken und rassistischen Strukturen auf den westlichen Feminismus thematisiert.

Intersektionale Perspektiven im Fokus

Ein zentraler Punkt in ihrem Gespräch wird die Diskussion über den intersektionalen Feminismus sein. Diese Strömung, die aus dem Schwarzen Feminismus hervorgegangen ist, betrachtet, wie verschiedene Diskriminierungsformen wie Rassismus und Sexismus miteinander verbunden sind. Prof. Kelly wird aufzeigen, wie wichtig es ist, alle Formen der Diskriminierung zu berücksichtigen, nicht nur die, die Frauen betreffen. Diese Sichtweise ist besonders relevant in einer Zeit, in der Ungleichheiten in der Gesellschaft stark ausgeprägt sind.

Der intersektionale Feminismus hat die feministische Bewegung seit den 1980er-Jahren beeinflusst, seit die Juristin Kimberlé Crenshaw den Begriff prägte. In ihrer Analyse äußerte sie, dass die feministische Bewegung oft zu sehr auf die Erfahrungen weißer Frauen fokussiert war und wichtige Aspekte wie Rasse und Klasse nicht ausreichend beachtete. Im Gespräch wird auch thematisiert, wie soziale Bewegungen miteinander verknüpft sind und ein wachsendes Bewusstsein für Intersektionalität entsteht.

Gesellschaftliche Herausforderungen und Ausblick

Der Kontext des Gesprächs mit Prof. Kelly wird durch einen aktuellen Bericht der UN unterstrichen, der auf die wachsende Kluft zwischen Machtinhabern und marginalisierten Gruppen hinweist. Insbesondere schwarze und indigene Frauen sowie trans und queere Jugendliche sind von den Herausforderungen der Zukunft besonders betroffen. Themen wie Klimaveränderungen und wirtschaftlicher Druck verstärken die Krisen an diesen Rändern der Gesellschaft. Der intersektionale Feminismus kann hier als lebenswichtige Perspektive gelten, die die Bedürfnisse aller Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt rückt und zur Schaffung gerechter Bewegungen aufruft.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, Fragen aus dem Publikum zu stellen. Das Stadtgespräch stellt somit nicht nur eine Plattform zur Diskussion dar, sondern auch einen Raum für den Austausch von Erfahrungen und Perspektiven. Wer Interesse an einer tiefen Auseinandersetzung mit feministischen Themen hat, sollte sich diesen Termin auf keinen Fall entgehen lassen.

Für weitere Informationen lohnt sich ein Blick auf die anstehenden Veranstaltungen und Themen: Wiesentbote, Wikipedia und UN Women.