Neujahrsempfang der Grünen: Steininger kritisiert Bayreuths Entwicklung!

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Neujahrsempfang der Bayreuther Grünen mit Felix Banaszak: Kritik an Stadtentwicklung und Plänen für das Klinikum in Bayreuth.

Neujahrsempfang der Bayreuther Grünen mit Felix Banaszak: Kritik an Stadtentwicklung und Plänen für das Klinikum in Bayreuth.
Neujahrsempfang der Bayreuther Grünen mit Felix Banaszak: Kritik an Stadtentwicklung und Plänen für das Klinikum in Bayreuth.

Neujahrsempfang der Grünen: Steininger kritisiert Bayreuths Entwicklung!

Der Neujahrsempfang der Bayreuther Grünen hat kürzlich im Cineplex, im Dachrestaurant Franz & Gloria, stattgefunden und zog zahlreiche Gäste an. Besonders im Mittelpunkt stand Felix Banaszak, der Bundesvorsitzende der Grünen, der mit seiner Anwesenheit die Veranstaltung aufwertete und den Anwesenden spannenden Input zu aktuellen politischen Themen gab. Kurier berichtet, dass auch die Oberbürgermeister-Kandidatin Sabine Steininger ihre Stimme erhob und kritisch auf die Stadtentwicklung der letzten sechs Jahre blickte.

Die 59-jährige Steininger, eine Urbayreutherin, die ihr Leben in dieser Stadt verbracht hat und für ihre grüne Politik bekannt ist, äußerte sich besorgt über die Rückschritte in Bayreuth. Ihr Jahrzehnte langes Engagement, insbesondere in der Kommunalpolitik und als Fraktionsvorsitzende der Grünen und Unabhängigen, gibt ihr einen tiefen Einblick in die Herausforderungen, mit denen die Stadt konfrontiert ist. Sie hat die Stadtentwicklung als eines der zentralen Themen ihrer Kampagne definiert und fordert mehr Fortschritt und Klarheit. Ihre Homepage beschreibt, dass sie sich für wichtige Projekte wie die Sanierung von Schulen, die Sicherstellung der kulturellen Identität und die Bedeutung von Klimaschutz stark macht.

Kritik an der Stadtverwaltung

Steininger ging speziell auf die Planungen von Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) ein, die einen Neubau des Klinikums an einem neuen Standort an der A 9 vorsahen. Diese Pläne waren jedoch problematisch, da die erforderlichen Grundstücke nicht im städtischen Besitz waren. Die Rückkehr zu den ursprünglichen Plänen führte zu erheblichen finanziellen Schwierigkeiten für die Klinikum Bayreuth GmbH, weshalb die Baurücklage aufgelöst werden musste, um Betriebsdefizite zu decken.

„In Bayreuth gab es Rückschritt statt Fortschritt“, stellte Steininger fest und forderte einen klaren Kurswechsel in der Stadtentwicklung. Durch die Stadtplanung können die Ressourcen effizienter genutzt und die Lebensqualität der Bürger:innen gesteigert werden. Aktuelle Studien, wie die vom Umweltbundesamt, belegen, dass eine nachhaltige Stadtentwicklung eine entscheidende Rolle bei der Reduktion des Ressourcenverbrauchs spielen kann. Die Gestaltung von Gebäuden und Infrastrukturen hat direkten Einfluss auf die Umwelt und die Lebensbedingungen der Bevölkerung.

Eine Vision für Bayreuth

Steininger hat sich klar zum Ziel gesetzt, den Herausforderungen wie Klimaschutz und Sommerhitze aktiv zu begegnen. Dabei will sie unter anderem die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts vorantreiben, städtische Liegenschaften sanieren und die Artenvielfalt fördern. Auch der Aspekt der Sicherheit in der Stadt und die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsdiensten werden von ihr betont.

Des Weiteren lehnt sie den Verkauf städtischer Flächen zur Haushaltskonsolidierung ab, favorisiert stattdessen die Überlassung an Investoren auf Erbaupachtbasis. „Es ist wichtig, dass wir die kulturellen Einrichtungen der Stadt vernetzen und fördern, um die wirtschaftlichen Impulse zu stärken“, so Steininger. Mit ihrer Erfahrung aus über einem Jahrzehnt in der Kommunalpolitik und ihrer Leidenschaft für die Belange der Bürger:innen hat Steininger einen klaren Plan für die Zukunft von Bayreuth.

Die Wahlen rücken näher, und wie sie in ihrer Vorstellung verspricht, ist jetzt die Gelegenheit, die Zukunft aktiv zu gestalten – für ein lebenswertes Bayreuth, das nicht nur den heutigen Anforderungen gerecht wird, sondern auch für kommende Generationen gut aufgestellt ist.