Heute ist der 14.02.2026. Das Thema der Streiks im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Deutschland beschäftigt zurzeit viele Menschen, insbesondere in Bamberg, wo die Gewerkschaft ver.di für den Faschingsdienstag (17. Februar) und den Aschermittwoch (18. Februar) zu einem ganztägigen Streik aufruft. Die Entscheidung zur Streikankündigung ist eine Reaktion auf das mangelnde Entgegenkommen des Kommunalen Arbeitgeberverbands Bayern (KAV Bayern). Ver.di macht dabei deutlich, dass die Streiks in erster Linie gegen die Arbeitgeber gerichtet sind und nicht gegen die Fahrgäste. Die geplanten Streiks fallen in die Faschingsferien, um den Schülerverkehr nicht zu beeinträchtigen. Am Faschingsdienstag wird um 9:30 Uhr eine Streikkundgebung im Verkehrsbetrieb in der Georgenstraße stattfinden. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie Verbesserungen bei der Arbeitszeit, wie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit und eine Mindestruhezeit von elf Stunden. Dies berichtet tvo.de.
Der Warnstreik in Bamberg ist Teil einer größeren Bewegung, die sich auf ganz Franken ausdehnt. Am Montag, dem 2. Februar 2026, wird der Nahverkehr bundesweit stark eingeschränkt. Städte wie Nürnberg, Fürth, Bamberg und Bayreuth sind betroffen. In Fürth etwa wird der Busverkehr ganztägig ab 4 Uhr morgens für 24 Stunden beeinträchtigt, mit einem reduzierten Fahrplan im 60-Minuten-Takt auf einem eingeschränkten Streckennetz. Auch in Bamberg wird es durch den Warnstreik keine regulären Busfahrten geben, jedoch wird ein Notfahrplan mit Busverbindungen auf den Linien 935, 936, 937 und 938 bereitgestellt. Schulbusse der Firma Basel fahren regulär, jedoch werden die Notfahrten nicht in der digitalen Fahrplanauskunft angezeigt, was zu einer hohen Auslastung der Fahrzeuge führen könnte. Informationen zu Fahrplänen sind auf der Webseite der VAG zu finden, die Deutsche Bahn (S- und R-Bahnen) bleibt von den Streiks unberührt. Diese Details wurden von nordbayern.de veröffentlicht.
Hintergrund und weitere Entwicklungen
Die aktuellen Streiks sind Teil eines umfassenderen Drucks, den die Gewerkschaften im Tarifstreit für den öffentlichen Dienst der Länder ausüben. Am 10. Februar 2026 kam es zu Warnstreiks in fast ganz Deutschland, mit Ausnahme von Hessen. Die Arbeitgeber haben die Streikstrategie kritisiert und argumentiert, dass das Vorgehen „erst streiken, dann verhandeln“ das Vertrauen untergräbt. Voraussichtlich steht am Mittwoch die letzte Verhandlungsrunde über die Löhne der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder an. Bisher haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, während die Gewerkschaften eine Gehaltserhöhung von 7% sowie mindestens 300 Euro zusätzlich fordern. Diese Informationen stammen von tagesschau.de.
Die Situation ist angespannt, und die bevorstehenden Streiks werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor denen die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr stehen. Die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und angemessener Entlohnung sind nicht nur in Bamberg, sondern in vielen Städten Deutschlands ein zentrales Thema. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Arbeitgeberseite bereit ist, auf die Anliegen der Gewerkschaften einzugehen und zu einer Einigung zu kommen.