In der Silvesternacht kam es im kleinen Ort Dorgendorf im Landkreis Bamberg zu einem Brand, der Rapid in der Region für Unruhe sorgte. Eine Scheune brannte lichterloh, als die Feuerwehr alarmiert wurde und rasch zur Stelle war, um die Flammen zu bekämpfen. Der Besitzer der Scheune hat bereits die Vermutung geäußert, dass das Silvesterfeuerwerk für das Unglück verantwortlich sein könnte. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und größeren Schaden zu vermeiden. Laut dem Fränkischen Tag wurde niemand verletzt, doch der Vorfall weckt Erinnerungen an die Risiken, die mit bunten Feuerwerkskörpern verbunden sind.

Apropos Feuerwerk, die Tradition des Silvesterfeuerwerks geht weit zurück in die Geschichte. Angeblich begann alles vor über 1.400 Jahren in China, als ein Mönch namens Li Tian das Schwarzpulver erfand. Diese Erfindung führte nicht nur zur Entwicklung von Schusswaffen, sondern auch zur Pyrotechnik, die auch für Feierlichkeiten, wie das neue Jahr, genutzt wird. Interessanterweise wurde bereits 1506 das erste Feuerwerk in Deutschland, veranstaltet von Kaiser Maximilian I., gezündet, was die lange Tradition im europäischen Raum unterstreicht. Der Chronik zufolge wurde Feuerwerk bei festlichen Anlässen zum Einsatz gebracht, um böse Geister zu vertreiben und die Menschen zu erfreuen. Heute genießen wir diese Tradition in Form von bunten Lichtern am Himmel.

Feuerwehr Dorgendorf blickt in die Zukunft

Während der Brand in Dorgendorf für Aufregung sorgte, bereitet sich die örtliche Feuerwehr auf ein besonderes Jubiläum vor: Im Mai 2025 feiert die Freiwillige Feuerwehr Dorgendorf ihr 150-jähriges Bestehen. Gegründet am 30. Oktober 1875, hat die Feuerwehr eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zunächst in der Dorfmitte positioniert, wechselte das Feuerwehrhaus mehrmals, bis 2021 die aktuelle, moderne Einrichtung mit Schulungsräumen und zwei Fahrzeugen eröffnet wurde.

Der Kommandant Stefanie Vogler, die erste Frau in dieser Position in Baunach, trägt seit 2024 die Verantwortung, unterstützt von ihrem Stellvertreter Christoph Weinkauf. Laut Nachrichten am Ort zählt die Feuerwehr derzeit 35 aktive Mitglieder, darunter auch drei Jugendliche, die tatkräftig ihren Teil zur Gemeinschaft leisten.

Festaktivitäten

Das Festwochenende am 23. und 24. Mai 2025 verspricht nicht nur viel Spaß, sondern ist auch ein Zeichen für die bedeutende Rolle der Feuerwehr in Dorgendorf. Der Festumzug am Freitag wird musikalisch von der Stadtkapelle Baunach begleitet, während am Samstag ein abwechslungsreiches Programm mit Kaffee und Kuchen, einem Kinderflohmarkt, sowie kulinarischen Speisen auf die Besucher wartet. Die Möglichkeit, die Dorgendorfer Staatsballett sowie die Corso Band zu erleben, rundet das Fest ab.

Bürgermeister Tobias Roppelt hat bereits betont, wie wichtig es ist, in kleine Wehren zu investieren, um deren hohe Bedeutung für die Sicherheit und Zusammenhalt in der Gemeinde zu unterstreichen. Der Blick auf die Feuerwehrgeschichte und die aktuellen Herausforderungen zeigt, dass die Gemeinschaft in Dorgendorf stark und engagiert ist — das Lehrbuch für das Leben in einem kleinen Ort.