Der Bernrieder Park – ein Juwel am Starnberger See
Was macht den Bernrieder Park so besonders? Der Park, der sich südlich von Bernried am Starnberger See erstreckt, hat einiges zu bieten. Auf einer Fläche von 80 Hektar befinden sich beeindruckende Baumriesen, die seit Jahrhunderten Generationen von Besuchern überstehen. Besonders im Frühling entfaltet der Park seinen Reiz und lockt Naturfreunde, die die idyllische Landschaft und die frische Luft genießen möchten. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Pflege dieser mächtigen Bäume, darunter auch Methusalem-Bäume wie die 300 Jahre alte Buche „Olga“ und die beeindruckende Eiche „Isolde“, sehr aufwendig und kostspielig ist.
Die Stifterin des Parks, Wilhelmina Busch-Woods, hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein gutes Händchen dafür, Teile dieses schönen Areals zu erwerben. Der Bernrieder Park wurde 1950 schließlich in eine Stiftung eingebracht, die sicherstellt, dass das Areal vor einer Bebauung geschützt bleibt. Dies kommt nicht nur den Besuchern zugute, sondern auch der Gemeinde Bernried, die von einem kilometerlangen Strand und einem öffentlich zugänglichen Uferareal profitieren kann.
Erlebnisvielfalt im Park
Der Park bietet mit seinen über 7,5 km langen Wanderwegen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Erholung. Kleine Ruhebänke an Aussichtsstellen laden zum Verweilen ein, während man den Blick über den Starnberger See schweifen lassen kann. Im Sommer sind die kleinen Badebuchten mit ihrem feinen Sandbestand ideale Orte, um sich zu erfrischen. Die Webseite des Bernrieder Parks zeigt, dass es hier auch ein vermietetes Teehaus gibt, welches Besucher mit kleinen Köstlichkeiten verwöhnt.
Die Zugänge zum Park sind sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Anreise mit der S-Bahn Linie 6 von München nach Tutzing ist eine beliebte Option. Von dort ist es nur ein kurzer Spaziergang, um die Schönheit des Parks zu entdecken. Zudem stehen CarSharing-Autos an mehreren Standorten zur Verfügung, was die Anreise zusätzlich erleichtert.
Ein Ort historischer Bedeutung
Der Bernrieder Park blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich im 11. Jahrhundert dem Bernrieder Kloster der Augustiner-Chorherren zugeordnet, wurde der Park 1852 von August von Wendland erworben und erhielt sein heutiges englisches Landschaftsdesign durch die Gestaltung von Oberhofgärtner Carl Effner und seinem Sohn in den 1850er und 1860er Jahren, wie Starnberger See erläutert.
Die Parkbetreiber legen großen Wert darauf, die Ursprünglichkeit der Anlage zu bewahren, wobei lediglich die Fischerhütte umgebaut wurde. Zwei Wanderwege, der Prälatenweg und der König-Ludwig-Wanderweg, durchkreuzen den Park und lassen Geschichte und Natur zu einem harmonischen Erlebnis verschmelzen.
Wer also auf der Suche nach einem Ort ist, der sowohl Naturliebhaber als auch Geschichtsinteressierte begeistert, sollte sich auf jeden Fall einen Ausflug in den Bernrieder Park gönnen. Hier ist für jeden etwas dabei, und man merkt schnell: dieser Ort hat Charme und Seele!