Am 14. November 2025 fand im Restaurant am Bibisee in Königsdorf die konstituierende Sitzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen statt. Die beiden Führungspersönlichkeiten, Raimund Novak und Klaus Barthel, wurden einstimmig im Amt bestätigt. In einer Zeit, die von großen Herausforderungen geprägt ist, wagte der DGB einen Ausblick auf die zentralen Themen, die die Arbeitnehmer der Region betreffen.
Klaus Barthel, der erneut als Gewerkschaftsführer bestätigt wurde, legte besonders großen Wert auf die Bedeutung der Mitbestimmung und die Notwendigkeit wirtschaftlicher Vernunft. Er betonte: „Gute Arbeit, nachhaltige Wirtschaft und soziale Verantwortung müssen Hand in Hand gehen.“ Dies spiegelt sich nicht nur in den Unternehmensstrategien wider, sondern auch in den alltäglichen Bedürfnissen der Beschäftigten.
Soziale Verantwortung und Arbeitszeitgesetz
Ein weiterer zentraler Punkt der Sitzung war die Diskussion um das Arbeitszeitgesetz. Christian De Lapuente, Geschäftsführer der DGB-Region Oberbayern, hob hervor, wie wichtig das bestehende Gesetz zum Schutz der Beschäftigten ist. Hierbei stimmten die Anwesenden darin überein, dass geplante Aufweichungen des Arbeitszeitgesetzes gesundheitsgefährdend für die Beschäftigten wären. Barthel und Novak stehen geschlossen gegen die Abschaffung des Achtstundentags, da sie die Gesundheit der Arbeitnehmer an erste Stelle setzen wollen.
Die Notwendigkeit eines guten öffentlichen Gemeinwesens wurde ebenfalls angesprochen. Novak unterstrich, wie wichtig es ist, ein funktionierendes Netz aus Schwimmbädern, Kulturzentren und Schulen zu erhalten. Dieses Gemeinschaftsgefühl stärkt nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern verbessert auch die Lebensqualität in der Region. Dabei bleibt der DGB als wichtige Anlaufstelle für all jene, die Unrecht erfahren, weiterhin präsent.
Aufruf zur Mitbestimmung
Sepp Parzinger, Gewerkschaftssekretär, nutzte die Gelegenheit, um die Anwesenden zur Teilnahme an der kommenden Kommunalwahl aufzufordern. Er appellierte an die Bedeutung von gewerkschaftlich engagierten Personen in kommunalen Parlamenten. Engagierte Arbeitnehmer können dazu beitragen, das Ruder in Richtung einer faireren und sozialeren Politik zu lenken.
In einem eindrucksvollen Abschluss wurde die Versammlung mit dem Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“ von Pamela Hogan beendet, der an einen feministischen Streik in Island vor 50 Jahren erinnerte. Dieser Film verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig es ist, für die Rechte der Arbeitnehmer zu kämpfen.
Für weiteren Austausch und die aktuellen Themen der Arbeitnehmerrechte bleibt der DGB ein aktiver Akteur in der bayerischen Politik. Egal ob es um steigende Mieten oder eine bessere Infrastruktur geht, die Stimme der Beschäftigten wird gehört. In der aktuellen politischen Landschaft ist das Engagement der Gewerkschaften mehr denn je gefragt. Daher werden alle Beteiligten aufgerufen, sich zu positionieren und gemeinsam für eine gerechte Arbeitswelt einzutreten.
Weitere Informationen zur Sitzung und den Unternehmenszielen finden Sie auf den Seiten des DGB: Merker, DGB Pressemitteilung, und weitere Neuigkeiten finden Sie auf Nasdaq.