Am Freitag, dem 13. März 2026, wird im Max-Littmann-Saal des Regentenbaus in Bad Kissingen die Wahl der 68. Fränkischen Weinkönigin oder, erstmals in der Geschichte, des ersten männlichen Weinhoheit stattfinden. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr, aber bereits ab 12.30 Uhr haben geladene Gäste die Möglichkeit, sich beim Sektempfang auf die Feier einzustimmen. Wer nicht vor Ort sein kann, braucht sich keine Sorgen zu machen – die Wahl wird live übertragen. Ab 13.15 Uhr kann der Livestream auf www.franken-silvanerheimat.de sowie auf dem YouTube-Kanal Silvanerheimat verfolgt werden, wie mainfranken.news berichtet.

Insgesamt vier Kandidaten treten in diesem Jahr an: Lisa Faber (22 Jahre, Obernbreit), die bislang als erste Weinprinzessin tätig war und auf einem Weingut arbeitet; Sonja Sehm (26 Jahre, Bürgstadt), die amtierende Weinprinzessin und Studentin der Internationalen Weinwirtschaft; Angelina Seiler (21 Jahre, Stammheim), die sich in der Digitalen Gesellschaft ausbildet und Trainerin beim TSC Volkach ist; und Maximilian Lang (23 Jahre, Hüttenheim), der erste männliche Bewerber, Winzer und engagiert im Weinbau- und Sportverein. Eine rund 130-köpfige Wahl-Jury, welche sich aus Vertretern der Weinwirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien zusammensetzt, wird die Wahl fair und unabhängig durchführen.

Ein wenig Geschichte

Es ist bemerkenswert, dass die letzte Wahl der Fränkischen Weinkönigin in Bad Kissingen bereits 2010 stattfand, als Melanie Unsleber gekrönt wurde. Die neue Weinkönigin wird die Tradition fortsetzen und den Frankenwein bei rund 400 Terminen im Jahr sowohl im In- als auch im Ausland repräsentieren. Dazu zählen Weinmessen und Auslandsreisen, ein echter Hochgenuss für alle Beteiligten!

Die Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt und unverheiratet sein. Während ihrer Amtszeit nimmt die gewählte Weinkönigin auch an der Wahl zur Deutschen Weinkönigin teil, was sicherlich ein aufregendes Abenteuer für die glückliche Kandidatin bedeutet. Das Interesse am Weinbau und an der fränkischen Kultur wird somit wunderbar weitergetragen. Es bleibt spannend, wer von den Bewerbern das Rennen machen wird und die Krone der Weinkönigin 2026 tragen darf.