Landkreis Augsburg setzt starkes Zeichen für Fairtrade und Nachhaltigkeit!
Der Landkreis Augsburg setzt mit Ortsschildern ein Zeichen für Fairtrade, um globale Handelsbedingungen zu fördern und Bewusstsein zu schaffen.

Landkreis Augsburg setzt starkes Zeichen für Fairtrade und Nachhaltigkeit!
Der Landkreis Augsburg macht einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und fairer Handelspraktiken. Kürzlich wurde bekannt, dass an den Ortseingängen mehrerer Kommunen Fairtrade-Ortsschilder angebracht werden. Diese Initiative soll die Bedeutung fairer Produktions- und Handelsbedingungen in den Vordergrund rücken und stellt einen festen Bestandteil einer umfassenden Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und verschiedenen Fairtrade-Kommunen dar. Laut Landkreis Augsburg stammt die ursprüngliche Idee von einem Fairtrade-Netzwerktreffen im Juli 2024, das vom Bildungsbüro des Landratsamts Augsburg organisiert wurde.
Die Schilder sind bereits in den Kommunen Gersthofen, Horgau, Langweid, Schwabmünchen und Stadtbergen angekommen und werden an zentralen Ortseingängen platziert. Landrat Martin Sailer betont die Verantwortung des Landkreises sowohl für lokale als auch für globale Themen und sieht in der Initiative ein starkes Zeichen für die Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiger Entwicklung.
Fairtrade-Stadt Augsburg
Die Stadt Augsburg selbst ist seit 2010 eine Fairtrade-Stadt. Diese Auszeichnung wird vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. vergeben, und alle zwei Jahre wird überprüft, ob die Kriterien für die Auszeichnung eingehalten werden. Zu den Voraussetzungen gehörten ein Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels, die Bildung einer Steuerungsgruppe und das Angebot von Produkten aus fairem Handel in Geschäften und gastronomischen Betrieben. Lifeguide Augsburg erzählt, dass in der Stadt auch Bildungsinitiativen und Veranstaltungen wie die Bayerischen Eine-Welt-Tage dazu beitragen, das Bewusstsein für Fairtrade zu schärfen.
So wurde etwa der Einkaufsführer KonsuMensch ins Leben gerufen, der besonders bei Jugendlichen beliebt ist. Ein weiteres Highlight ist das Projekt „fares Augsburg T-Shirt“, welches von Studierenden gestaltet wurde. Diese Aktivitäten zeigen, wie eng das Thema Fairtrade in der Stadt verwurzelt ist und wie kreativ es umgesetzt werden kann.
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein Blick auf die globalen Rahmenbedingungen zeigt, dass Fairtrade nicht nur lokale Projekte, sondern auch umfassendere Programme unterstützt. Laut Fairtrade zielen diese darauf ab, nachhaltige Lieferketten, Gleichstellung der Geschlechter und Umweltschutz zu fördern. Fairtrade führt weltweit über 150 Projekte durch, die darauf abzielen, Fairness zur Normalität zu machen. Die gesammelte Erfahrung aus diesen Projekten wird genutzt, um innovative und systemverändernde Programme zu entwickeln.
Mit der Anbringung der Ortsschilder und den vielfältigen Aktivitäten in Augsburg wird deutlich, dass sich der Landkreis und die Stadt gemeinsam für eine gerechtere Handelswelt stark machen. Diese Initiativen zeigen, dass Fairtrade mehr ist als nur ein Label – es ist ein Bewegung hin zu einem bewussteren Umgang mit globalen Lieferketten und einem respektvollen Miteinander in der Wirtschaft. Die gemeinsamen Anstrengungen könnten ein wichtiger Schritt towards a sustainable Future sein.