In den letzten Tagen hat der Kreis Aschaffenburg leider wieder einmal die Schattenseiten des Einbruchs zu spüren bekommen. Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt im Zeitraum vom 29. auf den 30. November 2025, haben unbekannte Täter gleich vier Einbrüche verübt. Die Polizei spricht von einer alarmierenden Lage, die auch die Anwohner in der Umgebung sicherlich beunruhigt. Primavera24 berichtet, dass zwei der Einbrüche in Aschaffenburg selbst stattfanden.
So wurde ein Einfamilienhaus in Strietwald heimgesucht. Die Täter gelangten gewaltsam durch ein Fenster im Erdgeschoss ins Innere und durchwühlten mehrere Schränke. Während der entstandene Sachschaden auf etwa 1000 Euro geschätzt wird, bleibt unklar, ob tatsächlich etwas entwendet wurde. Ein zweiter Einbruch ereignete sich in der Innenstadt, wo Bargeld im vierstelligen Bereich entnommen wurde. Auch in Hösbach war der Täter erfolgreich und erbeutete dort ebenfalls eine vierstellige Summe an Bargeld.
Einbruchsversuch und Ermittlungen der Kripo
Ein besonders dreister Vorfall ereignete sich in Schöllkrippen, wo ein Einbruchsversuch in ein Altenheim stattfand. Hierbei wurde ein Fenster eingeworfen und es kam zu einem Aufhebelversuch an mehreren Türen. Glücklicherweise scheiterte der Angriff und die Kriminalpolizei (Kripo) hat die Ermittlungen zu diesen Vorfällen bereits aufgenommen.
Dass die Region mit Einbruchskriminalität zu kämpfen hat, zeigt sich auch an einer Serie von Einbrüchen, die bereits seit Mitte Dezember vergangenen Jahres in Aschaffenburg und Umgebung stattgefunden hat. Laut einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, die von Justiz Bayern veröffentlicht wurde, häufen sich die Fälle in Vereinsheimen, Schulen und Kitas. Zwei Verdächtige, 17 und 18 Jahre alt, wurden Ende Dezember festgenommen, und es wird vermutet, dass sie für die vermehrten Vorfälle verantwortlich sind.
Die Ermittlungen zeigen, dass sich die Anzahl an Einbrüchen nicht nur auf herkömmliche Wohnhäuser beschränkt, sondern auch öffentliche Einrichtungen Ziel von kriminellen Aktivitäten sind. Diese Entwicklungen könnten darauf hinweisen, dass einige Täter besonders einfach zu erreichende Objekte im Visier haben.
Ausblick und Tipps für die Bevölkerung
Angesichts der aktuellen Situation raten die Behörden zu erhöhter Vorsicht. Bewohner sollten ihre Wohnungen gut sichern und verdächtige Aktivitäten sofort der Polizei melden. Es könnte durchaus ratsam sein, Nachbarn in die Aufsicht einzubeziehen, um ein wachsames Auge auf die Umgebung zu werfen. Die Kriminalpolizei wird alles daran setzen, die Täter zu finden und die citierte Sicherheitslage zu verbessern.
Die Region hat viel zu bieten, und es wäre schade, wenn Angst vor Einbrüchen das Leben der Menschen hier beeinträchtigen würde. Die Hoffnung bleibt, dass durch intensive Ermittlungen und die Kooperation der Anwohner bald wieder Ruhe einkehrt und Sicherheit im Alltag herrscht.