Der Countdown läuft: Am 8. März 2026 findet die Landratswahl im größten Flächenlandkreis Bayerns, dem Landkreis Ansbach, statt. Der amtierende Landrat Jürgen Ludwig von der CSU, der seit 2012 im Amt ist, kämpft um eine weitere Amtszeit. Doch er bekommt Konkurrenz: Insgesamt sieben Kandidaten stehen auf dem Wahlzettel.
Unter den Herausforderern sind Marco Meier von den Freien Wählern, der mit seinen 32 Jahren aus Ornbau ins Rennen geht, und Stefan Bininda von der AfD, Jahrgang 1969, aus Adelshofen. Außerdem zählt die Grüne Sophia Göppel-Kraft (38, Herrieden) zu den Bewerbern, sowie Bastian Wojek (44, SPD) aus Leutershausen und Maria Hetzel (ÖDP, 58, Bruckberg). Den jüngsten Kandidaten stellt die Linke: Leon Bachmann, gerade mal 24 Jahre alt und ebenfalls aus Dinkelsbühl, hat ebenfalls seinen Hut in den Ring geworfen. Bei einem zu geringen Stimmenanteil könnte es am 22. März 2026 zu einer Stichwahl kommen, wie die NN berichtet.
Die Wahl und ihre Hintergründe
Die Landratswahl ist Teil der umfangreichen Kommunalwahl, die in Bayern am 8. März 2026 durchgeführt wird. Diese Wahl betrifft nicht nur die Besetzung der Landratsstelle, sondern auch die Wahl von Mitgliedern der Gemeinde- und Stadträte sowie der Kreistage. Die Wahlperiode für diese Ämter beträgt in der Regel sechs Jahre, ein Umstand, der die Wichtigkeit dieser Wahlen unterstreicht. Interessanterweise gibt es in speziellen Fällen keine Bürgermeister- oder Landratswahlen, falls ein Mandatsträger vorzeitig aus seinem Amt scheidet, wie die Webseite des Landkreises Ansbach erklärt.
Der Landkreis Ansbach erstreckt sich über satte 1972 Quadratkilometer und umfasst 58 Gemeinden, darunter die malerischen Städte Dinkelsbühl und Rothenburg. In der Region ist die Verkehrsanbindung entscheidend: Wichtige Verkehrsachsen wie die A6 (West-Ost) und die A7 (Nord-Süd) machen die Mobilität im Landkreis einfach und effizient.
Ein Blick in die Zukunft
Mit einer breiten Palette an Kandidaten ist klar, dass die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Ansbach viele Möglichkeiten haben, ihre Stimme abzugeben. Ob Jürgen Ludwig seine Amtszeit fortsetzen kann oder ob einer seiner Herausforderer das Rennen macht – die kommenden Wochen versprechen spannend zu werden. Die Bürger sind gefordert, ihre Stimme abzugeben und so aktiv am politischen Geschehen mitzuwirken. Bei dieser Wahl wird klar: Politik ist nicht nur das Geschäft der wenigen, sondern ein Anliegen für alle!