Am Dienstag, dem 31. März 2026, wurde die Polizei in Amberg gleich mehrfach gefordert. Der Abend nahm eine ungewöhnliche Wende, als ein 49-jähriger Mann in der Unteren Nabburger Straße in Schlangenlinien mit einem selbstgebauten motorbetriebenen Fahrrad unterwegs war. Gegen 22:10 Uhr wurde er von den Beamten kontrolliert und fiel durch einen Alkoholwert von über 1,2 Promille auf. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und sein ungewöhnliches Gefährt sicherheitshalber sichergestellt. Besonders bitter für ihn: Der Eigenbau hatte keinen Versicherungsschutz, was die Sache nicht einfacher macht. Laut Kujus Strafverteidigung sind die Strafen für alkoholbedingtes Fahren in Deutschland straff geregelt, besonders wenn es um die Verkehrssicherheit geht.
Auf alkoholisierten Straßen geht bekanntlich nichts gut. Bereits ab 0,3 Promille wird es riskant, und ab 1,1 Promille ist man rechtlich gesehen absolut fahruntauglich. In diesem Fall wird die Fahrerlaubnis oft sofort entzogen, wie es auch bei dem 49-Jährigen zu erwarten ist. Das Fahren unter Alkoholeinfluss ist ein ernstzunehmendes Thema, das die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt.
Konflikte im Bahnhof
Schwere Unfälle prägen den Tag
Der Tag war auch von einem schweren Vorfahrtsunfall geprägt. Um 11:15 Uhr kam es in der Moritzstraße zu einem Zusammenstoß, bei dem eine 75-jährige Autofahrerin beim Einfahren in den Mosacherweg eine vorfahrtsberechtigte 57-jährige Frau übersah. Beide Fahrzeuge hin und her geschleudert, erlitten einen Sachschaden von rund 17.000 Euro, wobei eines der Autos nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Die 57-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Solche Unfälle zeigen eindrücklich, wie wichtig Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ist.
Die Polizei erinnerte auch an die Geschwindigkeitskontrollen auf der B 299 bei Ursensollen, bei denen ein Mercedes-Geländewagen mit 168 km/h gemessen wurde – wo doch lediglich 120 km/h erlaubt sind. Dem Fahrer drohen nun 320 Euro Bußgeld und ein Fahrverbot. Gleichzeitig wurden auf der Kreisstraße SAD 3 bei Schwandorf 37 Beanstandungen festgestellt, wobei ein Verkehrsteilnehmer es mit 91 km/h bei erlaubten 60 km/h übertrieb.
Die Beamten rufen dazu auf, Unfälle und andere Vorfälle, die Zeugen möglicherweise beobachtet haben, umgehend zu melden. Solche Aussagen sind oft entscheidend für die Aufklärung. Amberger, bleibt wachsam und handelt verantwortungsvoll!