Achtung: Betrüger im Landkreis Amberg-Sulzbach! So schützen Sie sich!
Die Polizei warnt im Juni 2025 vor Schockanrufen im Landkreis Amberg-Sulzbach. Tipps zum Schutz gegen telefonischen Betrug.

Achtung: Betrüger im Landkreis Amberg-Sulzbach! So schützen Sie sich!
Im Landkreis Amberg-Sulzbach schlummert eine gefährliche Betrugsmasche, die vor allem ältere Bürger:innen in große Bedrängnis bringt. Die Polizei hat eindringlich gewarnt und informiert über sogenannte Schockanrufe, die im Juni 2025 verstärkt zu beobachten sind. In diesen Anrufen geben sich Betrüger als nahe Angehörige oder gar als Polizeibeamte aus, um Menschen zu Geldübergaben zu bewegen. Wie NN berichtet, behaupten die Täter häufig, dass ein Kind des Opfers einen Verkehrsunfall verursacht habe und sofortige Kosten für eine Operation oder Kaution erforderlich seinen.
Die Polizeiinspektion Amberg, die aktuell auf diese Masche aufmerksam macht, erklärt, dass diese Anrufer nicht davor zurückschrecken, die Opfer unter Druck zu setzen. Viele von ihnen erkennen den Betrug erst zu spät. Besonders perfide ist, dass oft mehrere Personen in diesen Machenschaften verwickelt sind, die sich die Gesprächsführung gegenseitig übergeben und damit die vermeintliche Dringlichkeit erhöhen. Das Bundeskriminalamt weist darauf hin, dass die Betrüger oftmals Beträge von bis zu 100.000 Euro fordern und die Angerufenen in kürzester Zeit eine Entscheidung fällen sollen.
Schutzmaßnahmen und Tipps der Polizei
Die Polizei gibt mehrere wertvolle Tipps, um sich vor diesen unseriösen Anrufen zu schützen. Sollte man einen Schockanruf erhalten, lautet die wichtigste Regel: Spielen Sie nicht mit! Legen Sie auf und wählen Sie selbst die Notrufnummer 110, um Informationen bei der Polizei einzuholen. Betrüger wenden Call ID-Spoofing an und zeigen falsche Rufnummern an – die echte Polizei wird niemals die Nummer 110 nutzen, um Sie anzurufen. Auch das Übergeben von Geld oder Wertsachen an Unbekannte ist ein absolutes No-Go!
Darüber hinaus rät die Polizei, sich mit Freunden, Familie oder Nachbarn über solche Anrufe auszutauschen. Informationen sind der beste Schutz, denn oft sind es gerade ältere Menschen, die aufgrund ihrer Verunsicherung leichter Opfer werden. Dazu schlägt die Polizeiberatung vor, in solchen Fällen niemals persönliche oder finanzielle Informationen am Telefon preiszugeben und im Zweifel immer die eigenen Angehörigen unter bekannten Telefonnummern zu kontaktieren.
Ein Aufruf zur Wachsamkeit
Die Betrüger werden immer raffinierter und erfinden ständig neue Tricks, um an das Geld der Menschen zu kommen. Einmal mehr zeigt sich, dass Achtsamkeit und eine gesunde Skepsis im Umgang mit unbekannten Anrufern unerlässlich sind. Die Polizei appelliert eindringlich, im Fall eines verdächtigen Anrufs nicht zu zögern und sofort die örtliche Polizei zu kontaktieren. Jedes gesunde Misstrauen kann potenziellen Schaden abwenden und die eigene Sicherheit erhöhen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass diese betrügerischen Machenschaften keinen Erfolg haben.