Am Freitagabend kam es auf der B85 bei Kümmersbruck im Landkreis Amberg-Sulzbach zu einem schweren Verkehrsunfall, der vier Verletzte zur Folge hatte. Gegen 20.15 Uhr war ein 30-jähriger Autofahrer aus Schwandorf mit seinem BMW in Richtung Amberg unterwegs, als er auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geriet. Dabei prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Renault zusammen, in dem sich drei Frauen im Alter von 61, 64 und 66 Jahren befanden. Alle Insassen verletzten sich, wobei zwei von ihnen schwerere Verletzungen erlitten. Die Betroffenen wurden umgehend in nahegelegene Krankenhäuser in Amberg und Schwandorf gebracht, wie die Mittelbayerische berichtet.

Die Rettungskräfte wurden schnell verständigt, sodass die Feuerwehren aus Haselmühl und Kümmersbruck vor Ort eintrafen, um die Unfallstelle abzusichern und bei der Rettung der Verletzten zu unterstützen. Für eine der verletzten Personen kam sogar hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz, um diese so schnell wie möglich aus der verunfallten Situation zu befreien. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B85 für etwa zwei Stunden komplett gesperrt, was natürlich für Verkehrsbehinderungen sorgte. Der Gesamtschaden des Unfalls wird auf rund 30.000 Euro geschätzt, so ergänzen die Informationen von Oberpfalz24.

Schnee sorgt für gefährliche Fahrbedingungen

Der Unfall verdeutlicht einmal mehr die extremen Gefahren, die schneebedeckte Straßen mit sich bringen können. Diese Witterungsbedingungen machen es notwendig, besonders achtsam zu fahren und den Straßenverhältnissen entsprechend angepasst zu reagieren. In den vergangenen Tagen konnte kein Auto ein gutes Geschäft mit dem Wetter machen – glatte, rutschige Fahrbahnen sind eine Herausforderung, der man mit einer defensiven Fahrweise begegnen sollte.

Um solchen Autounfällen in Zukunft entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, in winterlichen Bedingungen besonders auf die Geschwindigkeitsanpassung zu achten und den Abstand zu anderen Fahrzeugen größer zu halten. Ein gutes Händchen beim Fahren reduziert das Risiko erheblich, insbesondere wenn die Fahrbahn nicht optimal ist.

Wir hoffen, dass alle Betroffenen schnell wieder auf die Beine kommen und wünschen gute Besserung. Ein Aufruf an alle Verkehrsteilnehmer: Bleibt flexibel und vorsichtig im Umgang mit den Straßenverhältnissen!