Was für ein schöner Anblick: Französische Schüler des Lycée Joséphine Baker aus Hanches haben kürzlich ihre deutsche Partnerstadt Amberg besucht. Bei diesem Austausch, der 2025 bereits zum wiederholten Mal stattfand, öffnete das Landratsamt Amberg-Sulzbach seine Türen für die interessierten Jugendlichen und ihre Lehrkräfte. Die Gruppe, bestehend aus den Lehrkräften Yvonne Hösl, Veronika Frenzel, Alexis Brisset und Valérie Talaucher, wurde von Christine Hollederer, der Ansprechpartnerin für Partnerschaften, durch die Räumlichkeiten geführt. So vermittelte die Führung nicht nur Wissen über die kreislichen Aufgaben, sondern brachte den Schülern auch die Geschichte und Bräuche des Landkreises näher.

Besonderes Augenmerk wurde auf das Kirwa-Denkmal und das Glockenspiel im Innenhof des Kurfürstlichen Schlosses gelegt. Die französischen Schüler zeigten sich begeistert und stellten Fragen zu den Traditionen und der Kultur in Bayern. Im König-Ruprecht-Saal erfuhren sie mehr über die verschiedenen Gemeinden des Landkreises und die Partnerschaft mit dem Kanton Maintenon in Frankreich, unterstützt durch ein Quiz, das die Schüler aktiv einband.

Einblicke in den Austausch

Im Rahmen dieses Austauschs konnten insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler des Max-Reger-Gymnasiums ihre Französischkenntnisse vertiefen. Ende September und Anfang Oktober waren die deutschen Schüler eine Woche lang in Hanches unterwegs, wo sie nicht nur Unterrichtsstunden besuchten, sondern auch die aufregenden Städte Nürnberg und Regensburg erkundeten. Zusätzlich stand ein Stadtrundgang durch die Altstadt Ambergs sowie ein Besuch des Mariahilfbergs auf dem Programm.

Für die Krise der Sprachen aus Hanches war dieser Gegenbesuch vom 4. bis 10. Oktober eine wertvolle Gelegenheit, neben dem Austausch ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Freundschaften zu schließen. Dabei durften auch kulinarische Erlebnisse wie das Probieren von Brezeln und Traubensaft nicht fehlen. Die Rückmeldungen der Schüler heben hervor, dass die Erfahrungen nicht nur lehrreich, sondern auch bereichernd waren. Der Austausch wird von den Schulen und dem Landkreis Amberg-Sulzbach aktiv unterstützt und gefördert, um die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich kontinuierlich zu stärken.

Wie die Oberpfalz Echo berichtet, ist die langjährige Partnerschaft zwischen dem Max-Reger-Gymnasium und dem Lycée Joséphine Baker ein wichtiger Bestandteil des Schullebens, der auch nächstes Jahr mit der zweiten Austauschphase vom 4. bis 11. September 2024 fortgesetzt wird. Hier hoffen die teilnehmenden Schüler auf ähnliche positive Erfahrungen und das Knüpfen von Freundschaften über die Grenzen hinweg.

Was bleibt, ist der eindrucksvolle Beweis, dass Austauschprogramme nicht nur das Sprachverständnis fördern, sondern auch Brücken zwischen Kulturen bauen. Ein gutes Händchen haben die Verantwortlichen für diesen Schüleraustausch ganz bestimmt – denn gemeinsam geht man auch durch dick und dünn!